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Anlar - Das Webmagazin für Frankfurt & Rhein-Main
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Sonntag, Februar 07, 2010

Ein Zahnrad greift in das nächste...

Besser hätte es heute nicht laufen können:

Der Zug Richtung Baden-Baden schaffte es die Verspätung wieder raus zu fahren, so dass ich problemlos den ICE nach Frankfurt nehmen konnte (und dieser war diesmal sogar pünktlich).

Mein Platz war auch noch frei und ich musste keine große Diskussionen mit anderen Fahrgästen anfangen (es gibt ja tatsächlich Menschen, die erst den Platz frei geben, wenn man die Reservierung vorzeigt).

Und die gleichzeitige Nachricht, aus dem Telefon von Stonefield und aus den Lautsprechern des ICEs, dass die SGE den BVB geschlagen hat, rundete den Sonntag ab.

Mit zufriedenen Lächeln kann ich mich jetzt Richtung Bett aufmachen und nur hoffen, dass die Woche so anfängt, wie der Sonntag aufgehört hat...

Samstag, September 05, 2009

Keine Fragen...

"Seit über 45 Jahren stelle ich keine Fragen, und hatte bis heute noch keine Probleme", meinte ein Kollege zu mir.

Da bin ich anders: Wenn mir was nicht passt oder ich anderer Meinung bin, stelle ich Fragen und versuche auch mein Standpunkt darzustellen.

Meine Fragerei hat schon einige Male Vorgehensweisen (beruflich wie privat) beeinflusst, andere Male musste ich durch meine Fragerei auch fest stellen, dass ich falsch lag.

Ich werde weiterhin Fragen stellen und nicht 45 Jahre lang schweigen!

Mittwoch, Juli 15, 2009

Graue Haare

Seit einigen Tagen habe ich mir ein neues Modeaccessoire zugelegt: Ein Armband von Diesel.

Und gestern ist der Armband gleich mehreren Kollegen aufgefallen. Der eine meinte nur zu mir: "Ich habe es schon immer gewusst, dass Du auf Fesselspiele stehst!". Was ein breites Armband mit Fesselspiele auf sich hat, kann ich nicht beantworten.

Doch das Gespräch mit dem anderen Kollegen war lustiger:

"Hast Du dich am Arm verletzt oder was ist das?", fragte er und beantwortet die Frage gleich selbst: "Ach, nur so ein modernes Modeaccessoires".
"Da ich nicht mit grauen Haaren auftrumpfen kann, muss ich nun mal zu anderen Mitteln greifen", konterte ich und die Runde fing an zu lachen.
"Du Arsch! Das war gemein!", antwortete der Kollege mit einem breiten Grinsen im Gesicht - und kaum grauen Haaren auf dem Kopf.

Mittwoch, April 22, 2009

Verheizt

Nicht nur die Arbeit der letzten Tage trieb mir den Schweiß auf die Stirn, auch die Klimaanlage war ausgefallen.

Wenn wir die Situation von Außen betrachten, könnte man auf den Gedanken kommen, dass es die letzten Tage ja nicht wirklich warm war - bei einem Schnitt von 20 Grad. Auch hätte man ja die Scheiben aufmachen können um ein wenig zu kühlen.

Richtig, doch diese "hochmodernen" Hochhäuser, mit ihren Glasfassaden, werden mit so kleinen Problemen nicht so leicht ferig: denn, erstens, heizen die Scheiben die Innenräume höllisch auf und, zweitens, lassen sich die Scheiben auch nicht öffnen (O-Ton Technicker: "... damit die Klimaanlage effektiv arbeiten kann...").

Wenigstens funktionierte heute wieder die Klimaanlage; zum Leidwesen meiner weiblichen Kollegen: "Mir ist soooo kalt", hörte man aus jeder zweiten Ecke. I

ch fühlte mich umso wohler und nur noch die Arbeit trieb mir den Schweiß auf die Stirn...

Donnerstag, Dezember 04, 2008

Gute Miene zum bösen Spiel

Heute war für einige Freunde (und gleichzeitig Kollegen) ein nicht wirklich toller Tag: Sie müssen wegen der Finanzkrise ihre Plätze räumen.


Und auch hier hat die Münze zwei Seiten:

Zu einem Teil ist man betroffen und möchte am liebsten die Leute in den Arm nehmen, einfach nur mit ihnen verschwinden und was unvernünftiges machen.

Doch die zweite Seite verlangt von einem mit dem "Business-As-Usual"-Gesicht durch die Gänge zu laufen, und jedem vorspielen, als ob nichts wäre.

Wie erwähnt: Gute Miene zum bösen Spiel...

Mittwoch, September 17, 2008

Brüder, Versicherungen, und...

... am liebsten hätte ich alle geLYNCHt.

Was für ein Tag!

Eine Analyse jagte die andere - ein Worst-Case-Szenario schrecklicher als der Vorgänger - und die GOLDigen Männer aus SACHSen hätten mir heute noch fast den Rest gegeben.

Freu mich schon auf die STANLAYs morgen.

Und täglich grüßen die Analysen - Gute Nacht!

Sonntag, August 10, 2008

Update: "Du-Nervst"-Liste

Meine "Du-Nervst"-Liste auf den Weg zur Arbeit ist sehr übersichtlich:
  • Rentner an der Supermarktkasse
  • nur eine Kasse im Supermarkt offen
  • Öffentliche mit Verspätung
  • Leute, die schon morgens in den Öffentlichen nach Schweiß riechen
Doch seit Freitag hat die Liste Zuwachs bekommen: "Der Kollegin/Kollege, der für die ganze Belegschaft Frühstück holt und alles einzeln an der Kasse abrechnen lässt"

Die sind genau so nervig, wie RentnerInnen, die der Meinung sind schon um 8,00 Uhr früh im Supermarkt zu stehen und jeden Cent einzeln zu überprüfen.

Das nervt...

Dienstag, April 22, 2008

Fahrräder in der S-Bahn

Jetzt, wo das Wetter wieder besser wird, trifft man öfters Fahrräder in der S- oder U-Bahn.

Nein, die Räder sind nicht kaputt oder ähnliches.

Warum nimmt jemand sein Rad mit, wenn diese/r dann mit der Bahn fährt? Kann mir das jemand erklären?

Und nein, die Ausrede: "Von der Haltestelle zur Arbeit ist es doch so weit" zählt nicht, denn im Winter lässt man das Rad auch daheim stehen!

Donnerstag, Januar 31, 2008

Leicht wie eine Feder

... so fühle ich mich heute!

Nach einem Monat harter Arbeit, kaum Pausen und nie endenden Freitagen, wurde heute alles termingerecht geliefert.

Ich hoffe nur, dass für die nächsten Tage nicht wieder ein ähnliches Projekt auf meinen Schreibtisch landet - ich würde gerne für ein paar Tage, abends, wieder mit meinen Freunden ein Bier trinken gehen...

Freitag, Januar 11, 2008

Work-Work Balance

Anstatt bei einen guten Cocktail zu sitzen, versuche ich mal wieder ein paar Zahlen herzuzaubern - ziemlich erfolglos muss ich dazu sagen.

Am liebsten würde ich jetzt mein Computer gegen eine Theke eintauschen, und die grelle Deckenbeleuchtung gegen gedämpftes Licht und mein Sprudel gegen ein Cocktail:


Doch ich verweile noch ein wenig hier... viel Spaß beim feiern, tanzen und singen.

Samstag, Oktober 27, 2007

Ruhiges Wochenende

Für den heutigen Samstag hatte ich eigentlich große Pläne:

Mir erst eine neue Sonnenbrille kaufen und dann mit Harald auf den Feldberg/Taunus fahren.

Aus beiden wurde nichts. Die Kraft wurde mir gestern Nacht genommen.

Als die meisten meiner Kollegen und Freunden schon beim feiern oder im Bett waren, habe ich noch Zahlen kalkuliert und analysiert, von einen Excelfile in den nächsten kopiert und so lange damit gespielt/gefälscht, bis das gewünschte Ergebnis endlich auf mein Bildschirm stand.

Als ich das Büro verließ, war es 2,30 Uhr in der Früh.

Nach einen ziemlich unruhigen Schlaf (ich habe sogar von den Zahlen geträumt), wurde ich heute Morgen um 11,40 Uhr aus dem Schlaf gerissen: Telefon.

Zum Glück wurde ich aus dem Schlaf gerissen, denn ich musste noch zur Post.

Gekleidet mit einen Kapuzenshirt, Army-Jacke und Baseball-Cape ging ich erst mein Paket holen (von Qype, siehe Bild) und danach ein Kaffee trinken.

Jetzt sitze ich vor meinen Powerbook, trinke ein Wodka-Coke, antworte auf ein paar Mails und freue mich schon auf ein erholsamen Schlaf.

Der Sonnenbrillenkauf musste auf Montag verschoben...

Samstag, September 01, 2007

Pech am laufenden Band...

Oder so ähnlich...

Die Arbeit hat mich die letzten Tage fast alle Nerven gekostet. Morgens um 7,00 Uhr war ich schon vor dem PC und Abends wurde (fast) nie vor 22,00 Uhr der Computer ausgeschalten.

Und die i-Pünktchen hatte ich am Donnerstag und Freitag: Am Donnerstag verlor ich den linken Silikonaufsatz (Größe S) von meinem Bose-Kopfhörer. Am Freitag machte ich dann die noch vorhandenen Größe M Silikonaufsätze drauf. Und auf den Weg nach Hause? Genau, wieder war der linke Aufsatz weg!

Zum Glück ist jetzt Wochenende...

Montag, März 26, 2007

Verpennt

Verpennen kann ich so gut wie nie, es gibt nur eine Regel: Vor 10,00 Uhr muss ich im Büro sein.

Trotz allem gibt es Tage da will man früh ins Büro da es viel zu tun gibt.

So ein Tag war heute. Ich wollte um 7,00 Uhr im Büro sein. Deswegen habe ich auf das Joggen verzichten (was ich schon die letzten zwei Wochen auch wegen der Arbeit gemacht habe) und wollte um 5,30 Uhr aufstehen. Kurz vor 5,30 Uhr (auf meine Wecker) ruft mich meine Freundin an: "Wolltest Du nicht schon Richtung Büro sein?"
"Warum? Ist doch noch nicht mal 5,30 Uhr!"
"Es ist schon 6,30 Uhr! Hast du etwa vergessen dein Wecker zu stellen?"

Shit! Alle Uhren hatte ich auf die Sommerzeit umgestellt, nur die zwei wichtigsten, mein Handy und mein Wecker, hatte ich falsch gestellt. Das Handy muss ich ausversehen von "am" auf "pm" gestellt haben. Mein Wecker hatte ich komplett vergessen.

Schnell unter die Dusche und 45 Minuten verspätet war ich dann auch im Büro.

Und im Büro reisse ich mir auch noch den Hosenknopf ab!

Das war definitiv nicht mein Tag!

Mittwoch, März 21, 2007

Motivation und der Nullpunkt...

sind bei mir seit letzter Woche identisch.

Vor ein paar Tagen bin ich früh aufgestanden um joggen zu gehen. Jetzt stehe ich früh auf um ins Büro zu gehen - und dadurch komme ich nicht zum joggen.

Als Folge bin ich kurz vor dem sportlichen Nullpunkt.

Wenigstens habe ich nächste Woche drei Tage frei, und werde mich auf der Musikmesse aufhalten. Außerdem - sofern sich mein Freund Zeit findet - werde ich nach Essen zur Techno Claissca fahren.

Mittwoch, Januar 17, 2007

Konstante

Einige Konstante sind nützlich und schön, andere ein nötiges Übel und wenige sind schrecklich. Die meisten Konstanten sind ein Leben lang da, andere verschwinden nach einer kurzer Zeit (das sind dann wohl temporäre Konstanten).

Eine nützliche Konstante ist, dass mein Pizzadealer immer im richtigen Moment offen hat. Eine schöne Konstante ist, dass gute Gefühl jemanden zu haben. Eine nötige ist ein Job und eine schrecklich Konstante lebe ich gerade durch.

Diese hat sich durch das letzte Jahr durchgekämpft und hat im neuen Jahr noch gnadenloser die Pranke um mich geschlossen und raubt mir von Tag zu Tag immer mehr die Luft und die Nerven:

Nie endende Arbeit. Das letzte Jahr war schon schrecklich und übertrieben, aber das neue Jahr ist noch schrecklicher und übertriebener. Mittlerweile sehe ich meine Freundin kaum noch (obwohl es ab und zu auch ein Segen sein kann). Morgens muss ich schon um 5,30 Uhr aufstehen, damit ich wenigstens ein wenig Sport machen kann. Und Abends komme ich erst gegen 11,00 Uhr nach Hause.

Mal schauen ob dieser Zustand irgendwann temporär wird. Ich freue mich schon auf Samstag, sofern ich nicht arbeiten muss. Genießt die Freizeit, denn sie ist zu knapp...

Sonntag, Dezember 17, 2006

Sonnenaufgang

Mein gestrichener Urlaubstag endete um 20,00 Uhr. Nicht schlecht am Freitag Abend um diese Zeit zu arbeiten. Ab 17,00 Uhr ist das Büro fast leer und es lässt sich wirklich konzentriert arbeiten. Ich freue mich schon auf folgenden Satz: "Venden, du hast noch zu viel Urlaub. Wann hast du vor ein paar Tage frei zu nehmen?".

Trotz allem bietet das Büro die letzten Tage wirklich schöne Ausblicke. So konnte ich letzten Donnerstag ein wirklich schönen Sonnenaufgang über die Messe bewundern. Wahnsinnige Farben und Stimmung:


Außerdem musste meine Kreditkarte wieder mal bluten bzw. schwitzen. Als Model diente diese "coole Sau":

Eine neue Hose und ein Longshirt bereichern nun mein Schrank. Im linken Arm liegen neue CD's (Sade - Diamond Life, Faithless - Reverence & Morcheeba - Parts Of The Process. Zusammen für 15 EUR, ein Schnäppchen). Im rechten Arm ist mein neues Joggingutensil: Ein iPod Shuffle erster Generation der gerade bei einen großen Elektrohändler für wenig Geld angeboten wird. Und zu guter letzt neue Joggingschuhe.

Morgen startet die neue und letzte Arbeitswoche für dieses Jahr. Ab Donnerstag habe ich bis zum 02/01/07 Urlaub. Und diesmal wird mir kein Urlaub gestrichen!

Montag, November 27, 2006

Alltag

Der Alltag hat mich wieder zurück.

Das Papier- und Kleiderchaos ist gelichtet, die Wohnung ist im perfekten Zustand und dank der Arbeit wird es wohl noch eine Weile so bleiben. So ein Urlaub daheim hat doch einige Nachteile! Man kommt auf komische Gedanken, räumt die Schränke auf und sortiert Briefe und Unterlagen.

Die Arbeit hat auch positive Vorteil:
  • Die Wohnung bleibt sauber
  • keine abgefahrene Gedanken
  • geregelte Zeiten
  • mit Kollegen auf den Weihnachtsmarkt
  • mit Kollegen Glühwein/Feuerzange trinken
Und so hat der erste Arbeitstag nach meinem Urlaub auch gleich einen netten Ausklang mit Kollegen auf den Weihnachtsmarkt gefunden:


Donnerstag, Oktober 05, 2006

Sex am Arbeitsplatz!

Ein guter Freund und Kollege ruft mich heute an und frägt mich ob ich Lust habe vor die Tür zu gehen und eine zu rauchen.

Vor der Tür:

"Du, ich habe voll Lust auf Sex!"
"Wo ist das Problem? Dein Auto steht in der Tiefgarage, deine Freundin ist auch im Büro..."
"Ja schon, aber die Arbeit geht vor."

Damit war das Gespräch zu Ende und die Zigarette ausgeraucht.

Ach ja, nicht so spannend wie Sex: Mein iPod hat ein neues Spielzeug bekommen:

Freitag, September 29, 2006

Freitag

Eigentlich wäre der heutige Abend ideal sich einen Wokda zu gönnen, oder gleich eine Flasche!

Grund: Meine Freunde haben schon den zweiten Cocktail auf der Theke stehen -wie nützlich SMS sein können. Meine Freundin ist sauer und liegt schon im Bett -wie nützlich ein Handy sein kann.

Und ich?

Vor zehn Minuten war ich noch im Büro.

Und was macht einen Freitag Abend noch mieser? Nichts zu trinken daheim!

Mittwoch, September 13, 2006

Schafe...

Wenn die S-Bahn so überfüllt ist wie heute morgen und jeder den gleichen Zielbahnhof hat wie ich, am Ziel die Treppen hinunterstürzen, auf andere Fahrgäste stoßen und beide Gruppen durch einen zu engen Ausgang raus wollen, schießen mir immer wieder die gleichen Bilder durch den Kopf:
"Schafe! Schafe, die mit einen riesen Transporter auf die Felder gefahren werden. Jeder stürzt Richtung Ausgang, endlich froh nicht mehr in diesen engen Transporter zu sein. Durch den Ausgang durch, verteilen sich dann diese Schafe auf den Felder um sich fett und rund zu fressen. Am Abend werden die Schafe wieder eingesammelt und mit dem gleichen Transporter wie am Morgen zurück in den Stall gefahren."
"Menschen! Menschen, die mit der S-Bahn zur Arbeit gefahren werden. Jeder stürzt Richtung Ausgang, endlich froh nicht mehr in der engen S-Bahn zu sein. Durch den Ausgang durch, verteilen sich dann die Menschen in den verschiedenen Bürokomplexe um sich zu stressen und um Geld zu verdienen. Am Abend werden die Menschen wieder eingesammelt und mit der gleichen S-Bahn wie am Morgen zurück in die Wohnung gefahren."

Ja, ich bin schlecht gelaunt und werde deswegen schlafen gehen...