Wichtiges

Anlar - Das Webmagazin für Frankfurt & Rhein-Main

Montag, April 27, 2009

Nacht der Museen 2009 - oder die Eiszeit in Frankfurt

Das Wettergott meinte es gut mit uns und bei der Nacht der Museen war eine Jacke unnötigt - und das obwohl vor der Schirn die Eiszeit eingebrochen war.

Schirn on the Rock war mein absoluter Favorit der diesjährigen Nacht der Museen - noch heute stand die Eismauer vor der Schirn:


Doch auch die HR Giger-Austellung im Filmmuseum, mit den verschiedenen Plastiken und Zeichnungen von und über Alien, muss man gesehen haben. Leider sind wir auch im Filmmuseum hängen geblieben: im Kino wurde Alien ausgestrahlt und wir konnten den Klassiker einfach nicht widerstehen - unglaublich was man damals alles ohne Computer auf die Leinwand bekommen hat!

Doch auch das Caricature-Museum mit den Zeichnungen von Greser & Lenz sind ein Besuch wert. Über die Schirn was schreiben ist überflüssig: Die Schirn ist immer ein Genuss.

Ein wenig enttäuscht war ich von der Performance im archäologischen Garten vor dem Dom. Die letztjährige Show fand ich einfach besser - von der Musik und von den Effekten.



Mittwoch, April 22, 2009

Verheizt

Nicht nur die Arbeit der letzten Tage trieb mir den Schweiß auf die Stirn, auch die Klimaanlage war ausgefallen.

Wenn wir die Situation von Außen betrachten, könnte man auf den Gedanken kommen, dass es die letzten Tage ja nicht wirklich warm war - bei einem Schnitt von 20 Grad. Auch hätte man ja die Scheiben aufmachen können um ein wenig zu kühlen.

Richtig, doch diese "hochmodernen" Hochhäuser, mit ihren Glasfassaden, werden mit so kleinen Problemen nicht so leicht ferig: denn, erstens, heizen die Scheiben die Innenräume höllisch auf und, zweitens, lassen sich die Scheiben auch nicht öffnen (O-Ton Technicker: "... damit die Klimaanlage effektiv arbeiten kann...").

Wenigstens funktionierte heute wieder die Klimaanlage; zum Leidwesen meiner weiblichen Kollegen: "Mir ist soooo kalt", hörte man aus jeder zweiten Ecke. I

ch fühlte mich umso wohler und nur noch die Arbeit trieb mir den Schweiß auf die Stirn...

Sonntag, April 19, 2009

Regen, Bett, Umzug und Wein...

Eigentlich wollte ich den gestrigen Samstag im Bett verbringen, dsa Wetter wäre auch ideal gewesen. Doch leider hatte ich einen Freund versprochen beim Umzug zu helfen, und so ging es schon um 8 Uhr Richtung Offenbach.


Am späten Mittag wurde dann auch die Arbeit vom morgen belohnt, denn auf dem Programm stand die Messe "Wein am Main". So probierten wir uns von einen Weingut zum nächsten und von einer Spezialität zur nächsten durch (leckere italienische Wurstwaren und Käse) - und auch zwei Flaschen Wein haben den Weg zu mir gefunden: ein weißen Merlot!

"Weißen Merlot? Merlot ist doch rot...", werden bestimmt einige denken. Ist auch so. Denn der weiße Merlot wird aus dem roten Merlot gewonnen, mit dem Unterschied, dass nur der Saft, ohne Haut zu Wein verarbeitet wird. Ein herrlicher frischer und junger Sommerwein, genau das richtige für die warmen Nächte am Main.

Freitag, April 17, 2009

Freitag, der 17.

Was in Deutschland Freitag, der 13. ist, ist in Italien Freitag, der 17. - ein Unglücksdatum -, und wenn man dann auch noch mal von den Standardprozeduren abweicht, kann einiges schief gehen - so wie bei mir heute:

Heute morgen bin ich auf die Idee gekommen vor der Arbeit noch was zu frühstücken, und prompt breche ich mir bei einem Amarettokeks eine Zahnecke ab!

Für ein Bruchteil einer Sekunde machte sich Panik breit, doch mein Zahnarzt liegt auf den Weg zur Arbeit und so war die Panik sofort verflogen.

30 Minuten später war ich dann vor Ort, erklärte meine prekäre Situation und nur eine Stunde später konnte mir geholfen werden.

Mein Zahn fühlt sich wie vorher an, von der gebrochenen Ecke ist nichts mehr zu spüren und ein Lob an meinem Zahnarzt... einfach nur toll!

Die kurze Freude auf das Wochenende

Die Freude auf das Wochenende war riesig:

Schlechtes Wetter, lange im Bett liegen, kurz vor die Tür was einkaufen und dann wieder unter die Decke bis zum frühen Abend. Dann kurz duschen und um die Häuser ziehen.

Doch daraus wird nichts:

Am Samstag früh schon um 8:00 Uhr aufstehen, nach Ost-Frankfurt raus fahren, einem Freund beim Unzug helfen, nach Hause zurück fahren, duschen, zur Messe "Wein am Main" nach Bockenheim raus fahren, trinken, labern, Freunde treffen, danach grillen, irgendwann müde ins Bett fallen und sich für das nächste Wochenende vornehmen, nichts zu planen.

Genießt die Ruhe im Büro...

Montag, April 13, 2009

Und die nächste kurze Woche wartet schon...

Nach dem langen Osterwochenende mit meiner Familie, wurde es heute Abend Zeit ein wenig auszuspannen - und mit seelisch auf den morgigen Tag vorzubereiten.

Passend zum Wetter gab es ein leckeren Riesling aus dem Rheingau, vom Weingut Schloss Reinhartshausen, und dazu die neue CD von Hed Kandi.


Der Wein dient auch als kleinen Vorgeschmack zur internationalen Weinmesse, Wein am Main, nächstes Wochenende im Bockenheimer Depot.

Wäre nur nicht die zugesagte Umzugshilfe nächsten Samstag, dann könnte ich mich noch ein wenig mehr auf das nächste Wochenende freuen...

Sonntag, April 12, 2009

Schöne Ostern

Ich habe die Chance genutzt und bin mit dem Auto meines Vaters (inkl. Vater) zum "Alten Flughafen" nach Bonames raus gefahren.

Außer gefühlten Millionen von Fröschen und Kröten in den Teichen im Naturschutzgebiet, habe ich auch den Osterhasen gefunden:


Ich wollte sehen was die Natur sich vom "Alten Flughafen" wieder zurück genommen hat. Die Bilder habe ich noch nicht angeschaut, da über Ostern meine Familie zu Besuch ist, doch nächste Woche sollte ich die Zeit dazu finden.

In diesem Sinne von mir und dem Osterhasen (auch wenn ein wenig spät): schöne und sonnige Ostertage...

Samstag, April 11, 2009

Die Eintracht ist zu gut für die Fußballwelt

Was soll ich zum heutigen Spiel sagen? Nicht viel! Ich war mit meiner Familie in der Stadt unterwegs und habe es nicht verfolgen können, doch mein iPhone hat mich auf dem laufenden gehalten.

Ich habe meinen Sitznachbarn in der S-Bahn nach dem Spiel gesehen: Er hat geweint. Ich weiß nicht, ob es Tränen der Wut oder Tränen der Traurigkeit oder Trauer waren?

Doch ich bin mir sicher, dass die Eintracht der Gewinner des Tages war, der Gewinner der Herzen!

Sie haben Klinsi davor bewahrt ein Flugticket über den Atlantik zu buchen und haben die Bayern-Boys, nach den zwei verheerenden Niederlagen in Wolfsburg und Barcelona, wieder aufgebaut.

Die Eintracht ist einfach zu gut und nett für die Fußballwelt, nur gut, dass nach unten noch ein kleiner Punktepolster da ist...

Freitag, April 10, 2009

Und jährlich grüßen die Ölkonzerne

Drei Mal im Jahr die gleiche Schlagzeile: "Die Benzinpreise steigen vor den Ferien...", oder so ähnlich.

Drei Mal im Jahr die gleiche Schlagzeile: "Die Ölkonzerne haben sich abgesprochen und das Kartellamt soll sich einschalten", oder so ähnlich.

Und drei Mal im Jahr passiert nicht, das Kartellamt schweigt, die Politik schweigt, die Ölkonzerne machen was sie wollen und der "kluge" Endverbraucher tankt ein paar Tage vor Ferienbeginn - und der "dumme" Endverbraucher regt sich über die Preise auf.

Doch auch dafür gibt es eine passende Lösung (gesehen in Alt-Sachsenhausen, 2006):


Nur gut, dass ich persönlich von den Benzinpreisen nicht mehr abhängig bin (mehr oder wenig). Dank Feinstaubverordnung und Umwelzonen, musste ich meine alte Kiste nach Italien schicken.

Denn 30 Jahre ist die Kiste noch nicht, um als Oldtimer zu gelten, und ein Kat hat sie auch nicht.

Rastplatz, irgendwo in der Schweiz

Mittwoch, April 08, 2009

Blick auf die Skyline...

Bevor ich nach Frnakfurt kam, wollte ich alles haben: Wohnung in Sachsenhausen, direkt am Wasser, Badewann, Balkon, Garage und Blick auf die Skyline sollte schon sein.

Doch beim ersten Blick in den verschiedenen Zeitungen und spezialisierten Internetseiten wurde mir klar, dass ich ein paar Abstriche machen musste, und so beschränkte sich meine erste Wohnung auf Sachsenhausen, ein Zimmer, Tageslichtbad und eine Einbauküche - doch der Blick in einem Hinterhof war nicht wirklich schön.

Meine zweite Wohnung kam meiner Vorstellung schon näher: Sachsenhausen, direkt am Main, Tageslichtbad, Badewanne und Balkon - sogar eine Garage, keine fünf Minuten entfernt, hatte ich gefunden. Nur der Blick auf die Skyline fehlte mir, dafür sehe ich die Flößerbrücke:


Doch seit ein paar Wochen bin ich meiner idealen Vorstellung näher gekommen, denn ich blicke aus meinem Büro auf die Skyline:


Und da ich zur Zeit länger im Büro sitze als in meiner Wohnung, habe ich auch mehr von der Skyline...

Dienstag, April 07, 2009

Mond auf dem Balkon

Ich schaue zum Mond hinauf, trinke ein Bier und mache ein paar Bilder...

Eigentlich wollte ich weiter meine HDR-Kenntnisse erweitern, doch dummerweise wollte der Mond nicht mitspielen - und wanderte immer ein paar Millimeter pro Bild (und das innerhalb von wenigen Sekunden).

Was sind schon wenige Millimeter? Genug um mir mein Pland zu durchkreuzen und sich wundern wie schnell die Welt sich dreht, ohne dass man was mitbekommt - mal ausgenommen den Wechsel zwischen Tag und Nacht.

Doch zwei Bilder (von ca. 40) konnte ich doch noch verwerten - auch wenn das Ergebnis nicht gerade meine Vorstellung entspricht - aber das Bier war lecker:

Montag, April 06, 2009

Die Welt ohne uns

Vor ein paar Tagen habe ich angefangen den Bestseller "Die Welt ohne uns", von Alan Weisman, zu lesen.

Wie der Titel schon beschreibt geht es darin, wie die Welt, wenn wir von einem Tag auf den anderen verschwinden würden, sich wieder alles zurück holt.

Am heutigen Tag wurde uns mal wieder gezeigt, wie unberechenbar die Welt und Natur sein kann: keine zwei Minuten und ein ganzes Gebiet wurde zu Schutt 'verarbeitet'.

In den Weltraum können wir fliegen, der Mars als nächstes Ziel ist auch schon greifbar, doch die eigene Welt, direkt vor der Haustür, überrascht uns immer wieder und zeigt uns auf, wie klein und unmächtig wir eigentlich sind.

Zum Glück musste ich ein Erdbeben bis jetzt noch nie "erleben", aber die Folgen sehe ich immer noch wenn ich in mein Heimatdorf fahre: Vor 29 Jahren, im November 1980, haben einige meiner Familienmitglieder das Erdbeben von Irpinia am eigenen Körper erleben müssen.

Zum Glück gab es keine Toten, doch das ganze Dorf war nur noch ein Haufen Geröll. - bis heute sieht man noch die Folgen. Aus Geschichten von Freunden und Familienmitglieder konnte ich mir ein (nur wirklich) kleines Bild der Situation machen.

Mehr als Glück wüsnchen und Daumen drücken kann man von hier aus (leider) nicht machen...

Donnerstag, April 02, 2009

Schoppen

Heute haben ein paar Freunde und ich den Sommer eingeläutet: Den ersten Schoppen, sauer gespritzt, vor der Tür und bei warmen Wetter.

Der Bembel war schneller leer als gewollt, doch der zweite Bembel ließ nicht lange auf sich warten.

Und spätestens am Samstag gibt es den nächsten Schoppen, egal bei welchen Wetter - und wenn die Eintracht auch noch gewinnt (davon gehe ich aus!), schmeckt der sauer Gespritzte noch besser...


Mittwoch, April 01, 2009

Keine Lust

Die letzten Tage habe ich einfach auf nichts Lust.

Keine Lust daheim zu sitzen, keine Lust zur Arbeit zu gehen, keine Lust zu joggen, keine Lust zu essen - keine Lust auf nichts.

Am liebsten würde ich im Bett liegen bleiben und nichts machen.

Und um das Ganze noch abzurunden, habe ich mir heute morgen noch den Hals verrenkt: Jetzt habe ich nicht nur keine Lust auf nichts, ich habe auch noch Schmerzen!

Rammstein ist mir da schon ein Schritt voraus:
Ich hab' keine Lust etwas zu kauen
Denn ich hab' keine Lust es zu verdauen
Hab' keine Lust mich zu wiegen
Hab' keine Lust im Fett zu liegen
Zitat aus "Keine Lust" von Rammstein

Wie es scheint, hat die Frühlingsmüdigkeit bei mir voll eingeschlagen... wenigstens habe ich noch Lust auf Rad fahren.

Sonntag, März 29, 2009

Geburtstagsfeier

Und ich dachte immer, dass der Frühling die Zeit der Gefühle und wilden Hormone sind, doch wie es mir scheint ist es der Juli.

Im März sind so viele Geburtstage, dass ich kaum von einer Geburtstagsfeier zurück bin, schon zur nächsten aufbrechen muss.

In dieser Woche waren schon allein fünf Geburtstage, und drei davon feierten gestern Abend - damit jeder was davon hatte, legte ich mir einen strengen Terminplan zusammen:
  • von 18 - 20 Uhr vorwärmen (Abendessen) bei MR
  • von 20 - 22 Uhr feiern (Bier) bei MS
  • von 22 - 01 Uhr ausklingen (Cocktails) bei MK
Die Woche ist durch, der Monat (fast) auch und im April sind es nur zwei Geburtstage.

Donnerstag, März 26, 2009

Odyssee 2009

Es gibt nichts schlimmeres als früh aufzustehen um was auf dem Amt zu erledigen:
  • Um kurz nach 6:00 Uhr geht der Wecker los
  • 15 Minuten später stehe ich unter der Dusche
  • weitere 20 Minuten später verlasse ich die Wohnung
  • ein kurzer Fußmarsch zum Amt später, wartet schon eine Menschenschlange - um 7:35 Uhr am FRÜHEN MORGEN
nach weiteren unendlichen Minuten bin ich an die Reihe:

"Ich möchte mein Ausweis beglaubigen lassen"
"Das müssen schon bei ihrer Botschaft oder Konsulat machen!"
"Wie? Ich wohne und bin hier gemeldet, das steht auch in meinem Ausweis..."
"Ist egal, sie müssen zu ihrer Behörde", unterbricht sie mich.
"Sie sind doch meine Behörde, ich bin doch hier gemeldet", versuche ich gegenzuhalten - Efolglos.
"Ist egal, wir können das nicht machen"

Müde und genervt mache ich mich Richtung Büro auf - und wieder was gelernt:
Mit meinen Steuern unterstütze ich die Ämter, aber wenn ich was brauche, muss ich in mein Konsulat aufsuchen (mit noch beschisseren Öffnungszeiten!).

Es wird Zeit für die doppelte Staatsbürgerschaft...

Freitag, März 20, 2009

Guten Morgen

Typisch: Heute ist mein freier Tag und shcon um 5:40 Uhr kann ich nicht mehr im Bett liegen - mir war zu warm.

Im Radio reden sie mir zu viel, Fernseher um die Uhrzeit - nicht mein Ding!

Mein erster Weg, immer wenn ich aufstehe, ist das Fenster im Wohnzimmer und ein Blick auf die Flößerbrücke, den Main und dem Himmel Richtung Osten:




Zehn Aufnahmen später und ein wenig Spielerei mit dem HDR-Programm (fast zwei Stunden) sind diese drei Bilder raus gekommen. Ich war noch nie ein Fan der HDR-Fotografie, doch irgendwie musste ich die Zeit tot schlagen.

Sonntag, März 15, 2009

iPhone OS 3.0 & iPhone Nr. 3

Das kann die neue Software OS 3.0:
  • Copy & Paste
  • Spracherkennung
  • Sprachwahl
  • Volle Navigationsmöglichkeit über Software (auch offline und nur mit GPS)
  • UMTS und EDGE ausschaltbar für längere Batteriedauer
  • iWorks
Und das hat/ kann das neue iPhone
  • 8 MP-Kamera mit Blitz und AF
  • 3-Fach optischer und 10-Fach digitaler Zoom
  • Videofunktion
  • Volle Navigationsmöglichkeit über Hardware (festen Kompass)
  • Möglichkeit mit der Bluetooth-Tastatur von Apple Verbindung aufzubauen, um schneller und gemütlicher Mails bzw. SMS zu schreiben
  • Laserpointer für Präsentationen
  • Hand- bzw. Hosentaschenwärmer

So würde ich mir die neue iPhone-Software und das neue iPhone vorstellen, doch ich bin mir sicher, dass so gut wie keiner meiner Vorschläge Einzug halten wird - oder doch? Vielleicht habe ich ja Quellen, die sonst keiner hat.

Egal was kommt, am Dienstag werden wir mehr wissen...

Freitag, März 13, 2009

Frank Enstein

Die einen denken im Bett an Sex, die anderen was der nächste Tag wohl bringen mag, noch andere über Geld, die nächsten setzen das erstgenannte um und ich beschäftigte mich in einer der letzten Nächte damit: "Den Typ muss ich einfach fotografieren!".

Ich weiß nicht mal, wie der Typ den Weg in mein Schlafzimmer gefunden hat, was er hier macht oder woher er kommt. Doch Nachts hat er eine wahnsinns Austrahlung. Sein Name ist Enstein, Frank Enstein:

Donnerstag, März 12, 2009

MyZeil - YourZeil - OurZeil

Gestern bot sich die Chance das Innenleben der MyZeil zu "bewundern".

Über den Namen wurde schon bei Bembel und Anlar diskutiert, ich kann mit dem Namen (noch) leben - vielleicht sieht es in ein paar Jahren anders aus.

Doch auf alle Fälle viel interessanter als der Namen "MyZeil", ist das, was mein Landsmann Massimiliano Fuksas auf die Zeil hingezaubert hat: Ein Glas- und Stahlmonster, welches mir erst auf den zweiten Blick (um genauer zu sein, heute Abend, bei der Bildbetrachtung) gefallen hat.

Auf den ersten Blick hat mich beim gestrigen Rundgang dieses "halbfertige" gestört. Überall sind noch kleine Baustellen, auf den Glasflächen seilen sich immer noch Bauarbeiter ab, einige Scheiben haben schon Risse und die EC-Automaten sehen so aus, als ob sie einfach vergessen wurden (kein Hinweis welche Bank diese betreibt, keine Verkleidung, nichts!).

Doch auf den zweiten Blick (heute Abend bei der Bewertung der Bilder) ist mir dann die besondere Seite der MyZeil aufgefallen: das tolle Licht, welches durch die Scheiben scheint, die Spiegelungen, besondere Leuchten und die Rolltreppen, die "Kreuz-und-Quer" in den Raum verteilt sind. Auch hier sprechen Bilder mehr als Worte...



Weitere Bilder gibt es bei Flickr oder ipernity

Ich freue mich auf den nächsten Besuch, und vielleicht sind dann die EC-Automaten schöner, die kaputten Scheiben ersetzt und die kleinen Baustellen weg...

Dienstag, März 10, 2009

"Ich bin so schlecht im Bett..."

"... das musst du mal erlebt haben!"

Die einen sammeln Briefmarken, die anderen Schuhe und ich sammle Postkarten.

Mittlerweile habe ich ca. vier Schukartons voll. Die meisten Postkarten sind aus Lokalen, Bars oder Clubs, unter anderem auch diese Postkarte - vielleicht eine handvoll habe ich gekauft.

Doch ich sammle nicht nur die Postkarten, ich verschicke und beschreibe sie auch gern - gerade besondere Menschen schicke ich immer wieder eine Karte.

Doch die oben erwähnte Karte werde ich nicht verschicken! Obwohl es genug Frauen gibt, denen ich die Karte gerne zukommen lassen würde.

Doch wer mehr erfahren will, kann sich gerne melden...

... über die Postkarte - natürlich.

Kreisverkehr

Im Gegensatz zum Geschlechtsverkehr bietet der Straßenverkehr einige Stolperfallen mehr, z. B. ein Kreisverkehr!

So einen muss ich immer wieder durchfahren, wenn ich meine Freunde am Bodensee besuchen will. Die Fahrt hin ist auch kein Problem, die Fahrt raus macht das ganze schon komplizierter.

Auf dem Bild nebenan (für größere Auflösung, aber nicht bessere Qualität auf das Bild klicken) sieht man diesen verdamment Kreisverkehr (danke Google Earth) wo es letzte Woche fast gekracht hätte!

Ein paar Details zum Kreisverkehr: Oben rechts führt eine zweispurige Straße, ich nenne die Straße A, in den Kreisverkehr (raus aus der Stadt), oben links, B, und unten links, C,(da geht es zur Autobahn, und da muss ich hin) geht eine einspurige Straße raus aus dem Kreisverkehr, die anderen Straßen kann man vernachlässigen.

Also, ich fahre auf der zweispurigen Straße A Richtung Kreisverkehr und will auf die Straße C fahren. Meine Fahrprüfung ist nun auch schon ein paar Jahre her, aber ich bin der Meinung, dass ich auf die linke Spur muss, da ich länger im Kreisverkehr bin und die rechte Spur für die Fahrzeuge sind, die gleich wieder aus dem Kreisverkehr raus fahren, also für die Straße B.

Ich stehe also links, neben mir steht ein anderes Auto auf der rechten Spur. Wir fahren los, auf der Höhe der Ausfahrt für die Straße C schaue ich recht und will Richtung C rüber ziehen, doch siehe da, neben mir steht immer noch das andere Auto und versperrt mir die Ausfahrt.

Bremsen, hupen und kurz mal freundlich winken um die Situation zu entschärfen... doch wer hat nun Recht? Ich oder das andere Auto?

Donnerstag, März 05, 2009

Mein T-Shirt ist wieder da!

Vor einigen Tagen fand ich ein Paketschein in meinem Briefkasten.

Mit dem Schein machte ich mich am nächsten Tag sofort Richtung Post auf - schon allein um meine Neugier zu stillen, denn ich wartete auf kein Paket.

Der freundlichen Postangestellten übergab mir das Paket. Die Überraschung war groß als ich den Adressaufkleber anschaute, denn die Absenderin war mir bekannt - seit Jahren hatte ich nichts mehr von ihr gehört.

Vor der Tür öffnete ich sofort das Paket, und - was für eine Überraschung! - mein verschollenes T-Shirt lag fein zusammen gelegt im Paket. Keine Nachricht oder Karte, nur mein T-Shirt und der Geruch frisch gewaschener Wäsche.

Am Abend zog ich es sofort wieder an und schlief mit einem Lächeln ein und freute mich darüber, dass die Absenderin mein Blog (immer noch) liest...

Dienstag, März 03, 2009

Umfrage: Mein Rad ist weg

Die letzten Tage habe ich einige Stunden für mein geklautes Rad aufbringen müssen: Polizei, Rechnung und Rahmennummer suchen, Anzeige auf den neusten Stand bringen, mit der Versicherung telefonieren und Daten zufaxen.


Egal ob Versicherung oder Polizei, beide sind der Meinung, dass die Chance nahezu bei null liegt, dass mein Rad wieder gefunden wird - nichts neues, da ich schon damit gerechnet habe.

Und da ich nicht lange ohne Rad auskommen wollte und der Frühling schon fast da ist, habe ich mir Samstag ein Cube Hooper geholt:



Schon heute bin ich zur Arbeit damit gefahren. Es ist schon was anderes als mein Mountainbike: durch die schmalen Reifen lässt sich das Rad viel genauer steuern. Der fehlende Dämpfer , die abgestimmte 8-Gang-Nabenschaltung und der Leichtbau ist auch bei der Endgeschwindigkeit bemerkbar.

Auf ein Nenner gebracht: Hooper, oder Max (so heißt mein neues Rad), macht richtig Spaß!

Sonntag, März 01, 2009

Zurück aus den 60iger...

Gestern abend wurden wir von DJ Frater in die 60iger Jahre entführt.


Bei psychedelischen Klängen und einer Lichtshow, mit allen Farben dieser Welt, legte DJ Frater eine exzellente Auwahl an Musik verschiedener Musikrichtungen aus Jahren, wo ich noch nicht mal geplant war, auf.

Die gelassene Stimmung im Prinz von Homburg, das kalte Beck's, der "coole" DJ und die schon erwähnte Musik rundeten den tollen Abend perfekt ab.

Auch dia anderen Gäste waren von der coolen Socke hinter den Turntables angetan - nur gutes war zu hören.

Ich freue mich schon auf die nächste Session mit DJ Frater und kaltem Bier in Bad Homburg!




Und für die Zukunft muss man wissen, dass die Nummer 22 der stressfeiere Weg zurück nach Frankfurt ist!

Donnerstag, Februar 26, 2009

Triple S: Sex, Schwul und Schwanger

Beide Geschichten haben mit Sex zu tun, und bei beiden kommt ein anderes Ergebnis raus, und beides habe ich heute erlebt:

"Ciao Venden... ich habe am Wochenende mein Ex-Freund getroffen!"
"Und? Hast du mit ihm geredet? Ist er immer noch sauer auf dich?"
"Nein, ich habe mit ihm nicht gesprochen... ich war zu schockiert! Ich glaube der ist jetzt schwul!"
"Was? Der doch nicht! Ich kenne Geschichten über ihn, noch vor deiner Zeit... der kann nicht schwul sein!"
"Ich habe ihn beim knutschen mit einem Typen auf der Tanzfläche gesehen. Und ein wenig später sind beide, händchenhaltend, gegangen... ich glaube ich habe ihn schwul gemacht..."


Und die zweite Geschichte - vor ca. 30 Minuten am Telefon

"Hey Alter, alles klar?"
"Geht so, Venden... Stress im Job und ich werde Papa!"
"Nochmal: Du wirst Vater? Seit ihr euch sicher? Ihr seit doch keine drei Monate zusammen!"
"Ja, wir waren schon beim Arzt. Es muss wohl vor acht Wochen passiert sein!"
"Nicht verhütet?"
"Doch... sie hat die Pille genommen, aber zu unserem Glück habe ich wohl ein Volltreffer gelandet und die 1% Unsicherheit bei der Pille getroffen."
"Wie geht es weiter?"
"Wir sind beide glücklich und wollen das Kind! Es ist so toll!"

Zwei Mal Sex mit zwei Folgen:

Eine kaputte Beziehung mit einen besonderen Ausgang. Eine junge Beziehung mit einem neuen Leben.

Sex, Drugs & Rock'n'Roll

Nein! Ich möchte kein falschen Eindruck erwecken!

Aber wenn der "sexy" Frater, mit einer kühlen Flasche Bier hinter den Turntables steht, ist meine Überschrift nicht wirklich falsch...

Freue mich schon auf Samstag!

Dienstag, Februar 24, 2009

40 Tage und 40 Nächte kein Sex!

...das wäre wirklich hart!

Ich beschränke lieber meine disjährige Fastenzeit auf Sport und Essen.

2004 verzichtete ich auf Zucker (seit fünf Jahren habe ich kein Zucker mehr im Kaffee oder Tee getan), 2005 habe ich die 40 Tage mit Badminton, Krafttraining und joggen gefüllt. 2006 war Obst und Gemüse an der Reihe. 2007 weiß ich nicht mehr und 2008 war Müsli und Suppe ganz vorne dabei.

Und dieses Jahr? Nicht wirklich was neues, eher ein Upgrade: Aus eins mach zwei:
  • Sport: 40 Tage lang mit dem Rad zur Arbeit und zurück zu fahren (eigentlich nur 37, da ich mir Samstag erst ein neues Rad besorgen muss)
  • Ernährung: 40 Tage lang mindestens zwei Liter Spruder oder Saft über den Tag verteilt. Müsli zum Frühstück, eine ausgeglichene Mahlzeit am Mittag und Abends eine Gemüsesuppe
Als "Henkersmahlzeit" gab es heute noch eine saftige Pizza mit Schinken, Salami, Pilzen und Sardellen. Die nächste Pizza gibt frühestens wieder am Karfreitag...

Montag, Februar 23, 2009

Investition in die Zukunft

In der heutigen Zeit, mit all den Immobilien-, Finanz- und sonstigen Krisen, habe ich versucht vorzusorgen.

Und wie uns die Vergangenheit schon oft gelehrt hat, lohnt es sich in Sachen oder Gegenständen zu investieren, was es bald nicht mehr geben wird oder vom Aussterben bedroht sind- wie z. B. Elfenbein, Haifischflosse, Tigerpenis (für die potenzschwachen Männer) oder die Printmedien.

Da ich kein Tierquäler bin, und auch (noch) kein Potenzmittel brauche, und auch keine Lust auf jagen oder fischen habe, entschied ich mich für den Weg in die nächste Trinkhalle um mir die letzte Print-Ausgabe der "Vanity Fair Deutschland" zu sichern.

Die VF war immer eine gute Zugbegleiterin: leichte und amüsante Lektüre. Nichts anspruchvolles, nette, viele Bilder und immer wieder interessante Covers. Nicht, dass ich die VF je aboniert hätte, doch um Zeit tot zu schlagen genau die richtige Lektüre - außerdem konnte ich dann bei der nächsten Klatschdiskussion mitreden.

Diese Ausgabe wird jetzt eingeschweißt und für die nächsten 20 Jahre ins Schließfach gelegt. Bin schon gespannt, ob der zukünftige Erlös reicht um ein Mittagsessen zu zahlen...

Sonntag, Februar 22, 2009

Winterlandschaft

Wie war das noch mal mit der Eiszeit? Ist auch egal, wenn wir in Zukunft weiter so tollen Schnee haben.

Eine Woche lang hatte ich Spaß im Schnee und Kälte. OK, Ski gefahren bin ich nicht (ist mir zu stressig, erzähle ich irgendwann), doch jede Gelegenheit habe ich genutzt um im Schnee zu stapfen oder zu wandern. Allerdings habe ich es nicht geschafft ein Schneemann zu bauen.

Gestern Abend waren die Straßen noch frei, doch der Winter hat sich, in voller Pracht, wieder zurück gemeldet: Die Straßen waren unter einer mindestens 20 cm dicken Schneedecke versteckt, die Bäume hatten Mühe den schweren Schnee zu halten und die Nachbarskinder lieferten sich eine Schneeballschlacht nach der anderen.

Am liebsten hätte ich mitgemacht, doch die Rückfahrt kam immer näher und der Koffer musste noch gepackt werden.

Doch ein paar Erinnerungsfotos habe ich von der weißen Pracht gemacht:

Freitag, Februar 20, 2009

Mulmiges Gefühl

Mittlerweile bin ich ja schon in einem reifen Alter und ich bin auch der Überzeugung, dass nur was physisch erklärt werden kann, existiert.

Doch jedes Mal wenn ich bei meinen Eltern bin und in den Keller gehe, habe ich ein mulmiges Gefühl - als ob jemand im Keller versteckt ist und mich beobachtet... ich lege dann immer ein unglaublichen Sprint hin um wieder in die Wohnung zu kommen.

Eine Erklärung oder Grund für dieses mulmige Gefühl habe ich bis heute nicht gefunden. Ich hatte auch nie, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, ein traumatisches Erlebnis im Keller gehabt. Es befinden sich auch keine unheimliche Sachen - OK, die verstaubten Weinflaschen könnten auch aus einem Dracula-Film stammen, aber ich finde Vampire ganz nett.

Ich 'freue' mich schon auf den nächsten Gang in den Keller...

Donnerstag, Februar 19, 2009

Frankfurt teuer???

Wer behauptet, dass Frankfurt teuer ist, war noch nie am Bodensee einkaufen!

Heute wollte ich Buttermilch beim örtlichen Supermarkt kaufen und musste überrascht feststellen, dass die 500 ml-Packung zehn Cent teurer sind als in Frankfurt - im Monat hätte ich mincestens zwei Euro Mehrkosten.

Da soll mir noch einer kommen und behaupten, dass Frankfurt teuer ist!

Und die Mieten, direkt am Bodensee, sind auch nicht viel günstiger als in Frankfurt!

Mittwoch, Februar 18, 2009

Der Traum eines Seemanns

Was wird wohl einem Seemann durch den Kopf gehen, wenn er nach monatelanger Tauchfahrt wieder einen Hafen anfahren wird?

Diese Frage versucht Peter Lenk mit der Skulptur "Der Traum eines Seemanns" zu beantworten:





Peter Lenk avanziert immer mehr und mehr zu meinem Lieblingskünstler. Schon vor einigen Monaten bewunderte ich die Global Players in Ludwigshafen.

Das obige Kunstwerk steht in Stockach. Ein weiteres Werk von ihm ist auch noch in Stockach zu finden, vielleicht schaffe ich es noch die nächsten Tage ein Bild davon zu machen...

Sonntag, Februar 15, 2009

Winterspaziergang am Bodensee

Nicht nur dass mein Fahrrad geklaut wurde, nein, jetzt macht sich auch noch ein Schnupfen breit.

Schnupfen hin oder her, doch der Schnee am Bodensee und das traumhafte Wetter konnten mich nicht davon abhalten eine Spaziergang durch den Wald zu machen:




Weitere Bilder gibt es bei Flickr oder ipernity

Und der morgige Tag ist auch schon verplant: Polizei anrufen und die Rahmennummer bzw. Fahrradrechnung zufaxen, dann den Diebstahl der Versicherung melden und nebenbei auch noch mein Optiker aufsuchen um meine neue Linsen zu organisieren.

Toller Start in den Urlaub...

Bauchgefühl

Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen, doch ich wollte es nicht wahr haben, und so habe ich für die Eintracht getippt - ein Tor die Eintracht, null die Wölfe.

Mein Bauchgefühl entsprach dem Endergebnis: die Wölfe zwei Tore, Eintracht null.

Und schon wieder grüßt der Abstiegskampf!

Samstag, Februar 14, 2009

Lass den Rock rollen

Welche Gemeinsamkeit hat geile Paintkunst und coole Musik?

Na, wer weiß es?

OK, ich sage es euch: Den Frater Aloisius!


Wie im Flyer schon beschrieben kann man den Frater am 28/02/09, ab 21:00 Uhr, im Prinz von Homburg bewundern - und so wie ich den Frater einschätze, gibt es klasse Unterhaltung zu einem gepflegten Wein oder einer Flasche Bier.

Fahrrad geklaut!

"Da fehlt doch was", war mein Gedanke als ich die Kellertür sah. Zwei Schritte weiter und ich wusste was fehlte: mein Vorhängeschloss und die Kette waren nicht am Platz. Ein weitere Blick und ich stellte fest, dass mein Fahrrad geklaut wurde!

Das aufgebrochene Schloss lag in einer Ecke des Kellers, die Kette in der anderen und ein paar Kisten mit Autoersatzteilen lagen vor, durchwühlt, vor dem Regal.

Die Eingangstür, der abgeschlossene Keller und das, an einem Lattenverschlag, abgeschlossene Fahrrad haben die Diebe nicht davon abgehalten mein Rad zu klauen!

Im Fahrradkeller stehen zig Fahrräder, auf den Weg zu meinem Keller stehen noch weitere drei Fahrräder, aber mein Rad musste dran glauben!

Sollte jemand das Rad auf einem Flohmarkt sehen, bitte Polizei anrufen (Anzeige wurde schon erstattet, auch wenn die Chance eher gering sein wird, das Rad wieder zu bekommen):


Hersteller und Model: Cube LTD Pro
Farbe: Schwarz
Serien-Nr.: S06110211

Danke und Gruß,
Venden

Donnerstag, Februar 12, 2009

Nachtarbeit

Nein, diesmal bin nicht ich von der Nachtarbeit betroffen.

Obwohl, ich bin schon betroffen: Kopfschmerzen, eine verstopfte Nase, leichtes Kratzen im Hals und gemeine Müdigkeit sind kein gutes Zeichen - und das monotone Surren des Kompressors vor der Tür ist nicht gerade förderlich.

Die Baustelle vorm Balkon

Im Nachttisch sind ein paar Ohrenstöpsel vom letzten Konzert noch, für den Fall, dass mich der Kompressor nervt - doch bei meiner Müdigkeit werde ich bestimmt keine brauchen.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Samstag, Februar 07, 2009

Die Schiedsrichterfrage

Hätte ich einen Beitrag direkt nach dem Spiel schreiben müssen, wäre dieser wohl voller Hass gegenüber dem Schiedsrichter gewesen.

OK, die rote Karte wäre nicht nötig gewesen und der Elfer war mehr als fragwürdig. Doch der Eintrachttorwart brachte es auf den Punkt: Die Eintracht hätte in der ersten Hälfte mehr Tore machen müssen! Sie war den Kölnern haushoch überlegen.

Das Glück war kurz weg, doch er kam auch schnell wieder zurück: erst verfehlte der Kölner das leere Eintrachttor in der zweiten Hälfte und dann pfiff der Schiedsrichter auch ein "wirklichen" Elfer nicht.

So gesehen müssen wir glücklich sein, dass es "nur" bei einem 2:2 geblieben ist.

Aber drei Punkte hätten es heute sein müssen! Schon allein wegen meiner Wette!

Freitag, Februar 06, 2009

Sportweisheiten

"Zehn Jahre früher und zehn Kilo leichter, und ich wäre noch zum Ball gerannt!"

Gesagt beim letzten Badmintonspiel.

Mittwoch, Februar 04, 2009

Zu hoch gepokert?

"Theo... ich wette mit dir, dass die Eintracht am Ende der Saison vor Schalke liegen wird!"
"Was hast du denn geraucht?"
"Zu feige für eine Wette?"
"Der Gewinner bekommt ein Kasten Bier! Kannst ja schon anfangen zu sparen..."

Na, wenn ich mich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt habe?

Sonntag, Februar 01, 2009

Frankfurter Finanzloch

Überall hört oder liest man von der Finanzkrise - und Frankfurt liefert das passende, symbolische Objekt.

Ein RIESEN Loch mitten auf einer, wenn nicht sogar die größte, Baustelle in einer Fußgängerzone Europas.

Zu bewundern ist das Frankfurter "Finanzloch" auf der Zeil, um genauer zu sein befindet sich das Loch in der MyZeil. Sollte alles klappen kann man dieses Loch Ende diesen Monats sogar von innen bewundern - zur Zeit nur von außen.


Doch zur aktuellen Finanzkrise bietet die Zeil nicht nur das symbolische Loch, auch David scheint sich ein paar Gedanken über die Zukunft und der Finanzkrise zu machen:


Die Finanzwelt ist eine Achterbahn: wenn es bergab geht, muss es irgendwann wieder bergauf gehen - und dann ist alles wieder bunt:


Was ein Spaziergang am Sonntag für Details und Geschichten liefert... in diesem Sinne: Ein guten Start in die neue Woche!

Flohmarkt im Hause Venden

Der Putzwahn hat um sich geschlagen, und so sind einige alte bzw. neue, nicht mehr genutzte Apple-Produkte in der elektronischen Bucht gelandet.

Mein altes PowerBook wurde durch ein neues MacBook Pro abgelöst. Da es noch einwandfrei funktioniert, aber ich nichts mehr damit anfangen kann, muss es weg.

Passend zum PowerBook muss nun auch die weiße Apple-Tastatur weg.

Auch mein altes iPhone wurde durch ein neues (aus meiner Heimat, ohne Netzsperre) ersetzt. Für den Verkauf habe ich noch die Netzsperre aufgehoben und so kann es nun jeder nutzen.

Und, wie so oft im Leben, kann man nur auf sich selbst zählen: ein neues, noch eingeschweißtes, aktuelles iPhone muss weg, da ein "Freund" doch nicht mehr das Gerät wollte. Vertrauen ist gut, Vorkasse ist besser - egal ob Freund oder Feind!

Als letztes Produkt auf dem Flohmarkt, muss auch der Radiowecker mit iPod-Dock weg. Die Farbe passt nicht mehr zu meiner Schlafzimmereinrichtung.

Unglaublich, was sich alles ansammelt. Der Radiowecker sollte schon vor einer Ewigkeit weg sein. Auch mein altes iPhone war schon seit August 2008 überfällig.

Wie heißt es so schön: Aus den Augen, aus der Welt... und heute im Internet.

Fußball schauen

Mein Telefon leutet:

"Hey Venden, alles klar?"
"Ja... gehe gleich in die Kneipe, die Eintracht anschauen, Bier trinken, was essen, über den Trainer herziehen, über die Spieler lästern und wenn nötig die gegnerischen Fans hauen..."
"Selber spielen macht mehr Spaß."
"Nicht immer! Beim selber spielen darfst du kein Bier trinken oder essen. Wenn du über den Trainer herziehst, bist du raus, und die gegnerischen Spieler darst du auch nicht hauen, sonst bekommst du eine rote Karte!"
"Venden, du spinnst!"

Zur Eintracht:

Gut gespielt, leider zu spät ins Spiel gekommen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen - schon allein um dem Pomadenschmierer bei der Herta (der zweifache Torschütze) einen auszuwischen!

Die richtige Richtung ist erkennbar. Ein wenig früher "wach" werden und einem Sieg steht in der Zukunft nichts mehr im Wege.