Wichtiges

Anlar - Das Webmagazin für Frankfurt & Rhein-Main

Mittwoch, August 01, 2007

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Mit diesen Gedanken fällt es nicht so schwer wieder am Schreibtisch zu sitzen und sich durch zig Mails durchzukämpfen. Wenigstens war der Anrufbeantworter leer.

Mittlerweile sind schon drei Tage vergangen und ich bin mittem im Büroalltag.

Der letzte Urlaub war saisonal bedingt sehr kurz (wie überall sammelt sich die Arbeit vor den Sommerferien). Aber da meine Cousine heiratete, konnte ich nicht darauf verzichten und so habe ich mich mit 1 1/2 Wochen zufrieden geben müssen.

Doch in dieser kurzen Zeit habe ich fast alles geschafft was ich vor hatte: Freunde besucht, das Land gesehen und die Hochzeit meiner Cousine - nur reichte die Zeit nicht zum entspannen. Da meine Mutter Angst vor dem Fliegen hat, musste in dieser kurzen Zeit auch noch ein Tag für die Anreise und Abreise mit dem Auto eingeplant werden.

Die Hochzeit war sehr schön. Unter anderem traf ich Verwandte/Bekannte die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Und was auf einer italienischen Hochzeit nie fehlen kann ist das viele Essen. Es ging gegen 13,30 Uhr los und endete irgendwann in der Nacht: "Das große Fressen - Teil 1".

Doch es sollte nicht nur bei "Das große Fressen - Teil 1" bleiben. Am nächsten Tag ging es mit der engen Verwandtschaft weiter in das nächste Restaurant: "Das große Fressen - Teil 2".

Wenn Teil 1 und 2 erfolgreich waren, darf ein Teil 3 nicht fehlen. Die junge Generation traf sich ohne die "Alten" zum essen. Auch hier wurde mit der italienischen Küche nicht gespart. Doch das Beste kam erst zu später Stunde: Bistecca alla Fiorentina - LECKER!!!


Nach drei Tagen Essen und Familie wurde es dann Zeit für die Freunde und eine kleine Rundfahrt durch das Land: Muro Lucano und Picerno standen auf den Plan:



Auch die Sterne kamen nicht zu kurz. Ich liebe Frankfurt, aber so einen klaren Blick in den Himmel bekommt man in Frankfurt einfach nicht:

Auf das Bild klicken für eine größere Auflösung

Und schon war wieder die Rückreise an der Reihe. Auf der Autobahn war kaum Verkehr, das Wetter war toll und ich habe mir die Zeit mit Bilder schießen vertrieben.



Bild 1 => Ufo? Nein, das müsste ein Wasserspeicher sein (bei Foggia)
Bild 2 => Windkraftwerke im Süden Italiens
Bild 3 => Adriaküste kurz vor Rimini


Der nächste Urlaub kommt bestimmt bald wieder (geplant ist eine kurze Reise nach Manchester) und vielleicht schaffe ich es diesmal mich zu entspannen.

Montag, Juli 16, 2007

Flucht vor der Hitze...

... eher weniger - denn ab morgen bewege ich mich Richtung Saraha. OK, soweit auch nicht, aber knapp 1,600 km näher als jetzt.

Meine Cousine heiratet und da ist mal wieder ein RIESEN Fest angesagt. Ich freue mich schon seit Tagen auf den Trip.

Doch diesmal geht es nicht in die Luft. Ich fahre mit meinen Eltern und Auto gen Süden.

Die Wüste werde ich auch dieses Jahr (wahrscheinlich) nicht sehen, aber an Sonne wird es hoffentlich nicht mangeln.

Viel Spaß und genießt das warme und schöne Wetter.

Samstag, Juli 14, 2007

Nette Begrüßung

Da stehe ich extra um 7,00 Uhr früh auf um meine Freundin zu treffen.

Um 8,00 Uhr sitze ich schon bei einen großen Kaffeedealer an der Börse und warte auf meine Freundin. Ein paar Minuten später kommt sie an

"Wie siehtst du denn aus? Ich dachte du bist früh schlafen gegangen"
"Bin ich auch, aber wie sehe ich denn asu?"
"Du hast Augenringe, Tränensäcke und rasiert bist du auch nicht. Du siehst aus wie ein Penner!"
"Äh....", ich bin sprachlos. Ich fand mich im Spiegel OK.
"So küsse ich dich nicht!"
"Äh...", immer noch sprachlos. Aus dem Mund stinke ich doch nicht, auch wenn ich aussehe wie ein Penner, dachte ich mir.

Den Penner warf sie mir noch einige Male vor. Und deswegen habe ich auf mein Schlaf verzichtet!

Sonntag, Juli 08, 2007

"Du kommst hier nicht rein"...

...musste ich mir vor ca. drei Jahren anhören.

Gestern Abend fiel mir wieder die Geschichte zum obigen Spruch ein.

Ich war mit meiner damaligen Freundin, einen Bekannten uns seiner Freundin auf dem Schweizer Straßenfest. Doch wie (fast) jedes Fest ging dieser irgendwann auch zu Ende, und eine Alternative war gefragt.

Diese wurde auch gleich gefunden: Südbahnhof Ü30-Party.

Wir stehen vor dem Eingang und warten dass der Türsteher uns rein lässt. Da frägt er doch tatsächlich nach den Alter. Nur ich war unter 30, aber ich verschwieg es. Doch er schaute mich nur an und sagte den oben genannnten Spruch.

Eine tollere Absage hatte ich bis dato nie gehört. Ich verließ lachend den Südbahnhof.

Freitag, Juli 06, 2007

Überall nur Schrott

Gestern habe ich es endlich geschafft - nach fast vier Wochen - mein Anzug aus der Reinigung zu holen. Von der Arbeit bis zur Reinigung fiel kein einziger Tropfen vom Himmel. Ich komme mit dem Anzug aus der Reingung: Es fängt an zu regnen.

Was für ein schrottiges Wetter.


Mit den Schirm in der einen Hand, den frisch gewaschenen Anzug (obwohl der schon vor vier Wochen gewaschen wurde) in der anderen und der Umhängetasche mit meinem Abendessen komme ich daheim an. Ich mache es mir vor dem Fernseher gemütlich und bereite mir mein Abendessen vor: Brot mit frischen Tomaten, Käse und Schinken.

Im Fernseher lief gerade Werbung und diese Zeit nutzte ich um ein paar Nachrichten im Videotext zu lesen:



Soviel Schrott in so einen kurzen Text habe ich selten gesehen. Der Korrekturleser schien in dem Moment wohl zu schlafen. Den Sinn der Nachricht habe ich trotzdem zusammen bekommen.


Essen war fertig und, wie so oft, lief im Fernseher nur Schrott. So machte ich mich, bewaffnet mit Werkzeug, Richtung Computer auf - meinen alten Computer entsorten. Beim aufschrauben und abschrauben der Teile spürte ich kurz leichte Schmerzen in der Brust.

Der Gute war mir bis vor wenigen Wochen fast zehn Jahre treu gewesen. Allerdings häuften sich in letzter Zeit die 'Blue Screens' und der Startvorgang musste mindestens fünf Mal wiederholt werden bis er einsatzbereit war. Nach knapp 20 Minuten Arbeit hatte ich die wichtigsten Teile raus und ein Haufen Schrott übrig:



Der linke Haufen muss entsorgt werden, den rechte Haufen (bis auf die Abdeckung) werde ich behalten: zwei Festplatten (knapp 22 GB), zwei Lüfter, eine Netzwerkkarte, eine alte Grafikkarte (vielleicht verschrotte ich diese auch noch), ein Brenner und CD-Laufwerk (werde ich wahrscheinlich auch entsorgen), eine TV-Karte und den Prozessor (sieht irgendwie cool aus, das Teil).


Der gestrige Tag war wirklich schrottig!

Dienstag, Juli 03, 2007

Wettbüro geöffnet

Nun ist es soweit und die Spiele der ersten Bundesliga am ersten Spieltag stehen fest. Und schon am ersten Tag geht es mit einen Knaller los: Schalke (der Vizemeister) spielt gegen den Meister, Stuttgart, in Stuttgart.

Und wenn schon so ein Knaller gleich am ersten Tag statt findet und auch noch ein Kollege von mir von Haar bis Fuß Schalker Fan ist, da bleibt nichts anderes übrig als gleich eine Wette abzuschließen.

Wetteinsatz:
Sollte ich gewinnen bekomme ich ein Sixpack Tannenzäpfle - natürlich habe ich auf Stuttgart gesetzt, sollte er gewinnen bekommt er von mir ein gewöhnliches Beck's Sixpack.

Also, wer wettet mit?

Montag, Juli 02, 2007

Nach dem Ironman ist vor dem Ironman...

Und dieses Jahr war es wieder soweit. Und ich fand es noch genialer als letztes Jahr - mag daran gelegen haben, dass eine gute Bekannte von meiner Freundin und mir auch gestartet ist, und erfolgreich den Ironman zu Ende gebracht hat.

Schon um 11,30 Uhr machte ich mich auf Richtung Main auf. Erst bin ich ein wenig auf der Sportexpo rumgelaufen und habe mir die tollen Räder angeschaut. Ein Wort habe ich nur dafür: WOW...

Nach der Expo ging es Richtung Fahrradwechselzone am Main um den Wechsel von Fahrrad zum Marathon zu sehen und meine Bekannte abzufangen. Die Bekannte habe ich verpasst, aber dafür habe ich einige Bilder von den Triathlonprofis schießen können.

Danach fing auch schon der Marathon an und ich ging zu meinen Stammplatz an den Main. Die Männer waren ganz locker unterwegs und es gab kaum Duelle.

Aber Andrea Brede und Nicole Leder haben sich bis auf wenige Meter vor dem Ziel einen harten Kampf geliefert; Genial!

Kurz vor 20,00 Uhr überquerte dannn meine Bekannte auch die Zielgerade und endlich war für mich auch einer der längsten Tage (ohne Sitzgelegenheiten) zu Ende. Nachts habe ich geschlafen wie ein Kind und mein rechter Knöchel hatte sich auch kurzfristig zurück gemeldet.

Auch Bilder gibt es zu diesem Event:

Auf das Bild klicken um die Fotostrecke zu starten

Sonntag, Juli 01, 2007

Hochzeit

Von der Elisabethenstraße zu mir muss ich durch Alt-Sachsenhausen laufen.

Am Wochenende finde ich es immer wieder interessant die Menschen zu beobachten die sich dort aufhalten. Touristen an den brasilianischen/kubanischen Kneipen, Sportfans in der Sportsbar, alt eingesessene vor den alten Kneipen und hungrige bei dem Pizzadealer.

Doch seit einiger Zeit beobachte ich eine Gruppe die Überhand nimmt: Die Jungesellenabschiedsgruppen. Gestern habe ich ganze 13 Gruppen gezählt - auf gerade mal 200 Meter! Alleine hat man fast keine Chance durch diese Meute zu rennen ohne von den weiblichen Jungesellinnen angesprochen zu werden.

Zum Glück war meine Freundin dabei und ich wurde verschont!

Mittwoch, Juni 27, 2007

Placebo-Konzertkarte übrig

Morgen ist es soweit und Placebo treten in der Jahrhunderthalle auf.

Dummerweise hat meine Freundin ein Projekt reingedrückt bekommen und ich habe nun eine Karte übrig - Und jetzt bin ich traurig.

Doch sollte jemand Placebo mögen und Interesse haben, bitte hier melden.

So die Karte/n sind jetzt bei Ebay.

Dienstag, Juni 26, 2007

15 Minuten Ruhm

Mein Sportblog "Venden's Sportblog" ist in der Presse und ich habe meine 15 Minuten Ruhm. OK, 15 Minuten braucht man nicht um den Beitrag zu lesen, aber trotzdem finde ich es irgendwie schön.

Und hier der Bericht.

Sonntag, Juni 24, 2007

Masi gesichtet!

Die ersten realen Bilder von Masi sind aufgetaucht.

Doch von Anfang an: Wer ist Masi?

Masi wurde zum ersten Mal von Mainbube am 26/10/2005 gesichtet. Doch bis auf ein paar Luftblasen war nichts anderes zu sehen, aber die Neugier wurde geweckt!

Am 03/11/2005 hat der Frater die ersten Phantomzeichnungen von Masi erstellt und nur ein paar Tage später hatte der Mainbube eine zweite Begegnung mit Masi gehabt. Aber auch bei der zweiten Begegnung waren nur ein paar Luftblasen zu sehen.

Mittlerweile versuchte uns die Stadt Frankfurt und das Umweltamt auf eine falsche Spur zu lenken, doch ich schenkte der Geschichte kein Glauben.

Und heute, ich laufe am Main entlang, verirrte sich die reale/der reale Masi (einfach es) vor meine Kamera:


Leider war ich zu weit weg um ein besseres Bild zu schießen, aber ich bin mir sicher, dass mir Masi die nächsten Tage nochmals vor die Kamera rennen wird!

Jeder ist aufgerufen Masi zu fotografieren, aber Masi gehört mir! Ich habe es als erster gesichtet!

Immer das Gleiche!

Gestern waren ein paar Freunde und ich auf den "Berger Straßenfest" und hatten unseren Spaß. Dummerweise endet aber dieses Fest ziemlich genau um 1,00 Uhr und eine Alternative war gefragt.

Die erste Hürde wurde wenige Minuten später übewunden - das 'Wo':

Erstes Ziel war das "Fifty Fifty" in Sachsenhausen. Von hier aus sollte dann das nächste Ziel angesteuert werden. Aber erst musste das Ziel ausgemacht werden.

Nach zwei Cavas war es dann schon 3,00 Uhr und mein vorgeschlagenes Ziel, die Stereobar, wurde gegen Bett und auschlafen eingewechselt.

Wie üblich kann man sich nie entscheiden und dann ist es wieder Zeit nach Hause zu gehen.

Auch gut... jetzt geht es erst mal zum Brunchen.

Donnerstag, Juni 21, 2007

Unwetter

Das heutige Unwetter werde ich wohl noch ein paar Tage spüren.

Ich wollte meinen Pflanzen was gutes gönnen (und entstauben) und wollte sie auf den Balkon bringen. Der Wind hätte dann den Rest gemacht (entstauben und wässern). Die erste Pflanze habe ich auch ohne Probleme rausbekommen, doch die zweite Pflanze war zu groß und ich bin am Türrahmen hängen geblieben.

Eine falsche Bewegung um die Pflanze durch die Tür zu bringen und ein Ruck ging durch mein Rücken. Höllische Schmerzen breiteten sich aus. Mein Körper schaltete auf Notprogramm und bewegte sich sofort Richtung Bett um sich hinzulegen.

Die Schmerzen sind immer noch da, aber mittlerweile kann ich schmerzfrei sitzen und liegen. Hoffentlich hören die Schmerzen bald auf.

Aber das Unwetter sorgte auch für ein spektakuläres Bild. Im Südbahnhof stürzte das Wasser wie ein Wasserfall auf den U-Bahn-Gleisen:

Der gute Herr mit seiner Sicherheitsweste versuchte verzweifelt das Wasser in die U-Bahn-Gleise zu schieben, aber bei der Menge hatte er kaum eine Chance.

So jetzt gönne ich mir noch mit ein paar Freunden ein kühles Bier und hoffe, dass die Rückenschmerzen bald verschwinden... kennt niemand zufällig eine nette Masseurin - für den Fall, dass ich immer noch Schmerzen haben sollte!

Mittwoch, Juni 20, 2007

Autsch!

Indigo schmeißt mit Stöcken um sich und ich habe eines davon gefangen.

Und so sieht mein Postfach aus:


Meine Mails werden im 10-Minuten Takt abgerufen und dafür benutze ich Entourage - finde ich einfach besser als Mail.

Wie man sehen kann stehe ich auf Ordnung und durch einige Filter werden die 'wichtigen' Mails gleich in den richtigen Ordner verschoben. Alles andere landet im Eingang und warten (auch mehrere Tage) darauf, dass ich sie mal durchgehe.

Das Stöckchen werfe ich weiter an jeder der sein Postfach zeigen will. Ich bin mir sicher, dass keiner meiner Leser so ordentlich mit seinen Mails umgeht wie ich, wenn ja, gebe ich ein Äppler aus - versprochen!

Dienstag, Juni 19, 2007

Abgefahren...

Gestern, bevor ich schlafen ging, fiel mir wieder eine Situation ein welche ich vor einigen Tagen hatte.

Kurz noch eine kleine Zusammenfassung von meinem Schlafritual bei warmen Nächten, wenn das Fenster offen ist: Ich benutze Ohropax und damit es nicht todesstill ist höre ich Musik über einen kabellosen Kopfhörer (jetzt schießt euch bestimmt die Frage durch den Kopf: "Warum machst du nicht einfach das Radio lauter...". Ganz einfach, die Außengeräusche würden mich stören).

Also, ich liege mit meinem Kopfhörer im Bett, die Sleepfunktion vom iPod-Radiowecker auf 60 Minuten gestellt. Aber jetzt zum Traum bzw. Nicht-Traum:

Durch den Kopfhörer höre ich Schritte, es hört sich an als ob einer marschieren würde. Außer den Schritten höre ich auch eine laute, unklare, böse Stimme. Diese Stimme wiederholt sich immer wieder und ich verstehe einfach kein Wort.

Nun kommt das Abgefahrene am Traum oder Nicht-Traum - eigentlich bin ich mir ganz sicher, dass ich wach bin. Ich drehe an der Lautstärke am Kopfhörer rum. Ich drehe am Rädchen und die Stimme und Schritte werden leiser oder lauter. Ich schaue sogar auf die Uhr und spiele weiter mit der Lautstärke rum. Die Stimme und Schritte sind immer noch da.

Ich legen den Kopfhörer weg und schlafe gleich wieder.

Kurz nachdem der Wecker los ging, holte ich mein Kopfhörer vor und versuchte wieder die Stimmen und Schritte zu hören. Nichts mehr.

Echt unheimlich und heute noch läuft es mir kalt den Rücken runter wenn ich daran denke.

Montag, Juni 18, 2007

Trip in den Süden

Da ich nicht joggen konnte (mein linker Knöchel hatte sich mit einen Randstein angelegt), entschied ich an den Bodensee zu fahren.

Die Hinfahrt verlief problemlos, das sollte sich auf der Rückfahrt ändern.

Den Samstag habe ich mit ein paar Freunden auf den Schweizer Feiertag in Stockach verbracht. Nach einen paar Schnitzel und Pommes ging es wieder nach Hause. Die letzte Woche hatte es ziemlich in sich und so war ich schon um 23,00 Uhr im Bett.

Am Sonntag, nach zwei Tagen Pause, versuchte ich wieder mein Knöchel zu belasten. Start und Ziel war in Ludwigshafen. Siehe da, mein Knöchel hatte keine Probleme mehr und ich keine Schmerzen - ein Laufbericht gibt es auf meinen Sportblog.

Ein paar Stunden später ging es dann wieder Richtung Frankfurt. Der ICE Richtung Stuttgart fuhr pünktlich in Singen/Hohentwiel (die Maggie-Hauptstadt) los, aber kam mit über zehn Minuten Verspätung in Stuttgart an - der Anschlusszug Richtung Frankfurt war natürlich schon weg.

Am Servicepoint teilte man mir dann mit, dass ich mit den ICE Richtung Berlin nach Frankfurt kommen würde. Die Dame stellte mir mein Ticket um und ich durfte 45 Minuten im Stuttgarter Bahnhof rumtollen.

So ein ungemütlichen ICE hatte ich noch nie gesehen. Mir gegenüber saß eine Dame mit zwei Katzen in einer Katzenkiste, diese Kiste stand auf den Tisch und versperrte mir die Sicht. Und außerdem stank es nach Katzenurin. Ein dezenten Hinweis, dass mich die Kiste störte wurde von meinen Sitznachbarn zunichte gemacht!

Doch das sollte sich in Mannheim ändern. Meine neue Sitznachbarin ist allergisch auf Katzen, so musste die Damen und die Katzen weichen. Endlich war der Gestank weg! Außer den Katzen schien der ICE nur von komischen Fahrgästen bevölkert zu sein: Sitzplatzhopper, die nicht in der Lage sind 1,50 EUR mehr auszugeben um ein Sitzplatz zu bekommen und Alt-Hippies mit Sandalen, ewig alten Jeans und noch älteren Strickpullover (und das bei diesen Temperaturen).

Ich war froh als der ICE endlich in Frankfurt ankam und ich aussteigen konnte.

Aber ein Gutes hatte die Verspätung: Ich konnte den TGV in Stuttgart bewundern.

Hier ein paar Bilder von meinem Trip:


Bild 1: Blick aus dem ICE Richtung Singen
Bild 2: Stockach
Bild 3: Bodensee
Bild 4: TGV in Stuttgart


Weitere Bilder gibt es bei Flickr...

Montag, Juni 11, 2007

Stadtwald

Es gibt nichts besseres nach einer Irrfahrt im Stadtwald und durch den Matsch eine kühle Dusche und danach auf der Couch zwei Äppler.

Aber die Irrfahrt hatte auch seine Vorteile: ich fand ein Trimmdichpfad, neue Joggingstrecken, schöne Schlammwege für Harald und viele neue Fotomotive - vor allem der Maunzenweiher.

Unglaublich was Frankfurt alles bietet. Man entdeckt immer wieder was Neues. Das nächste Mal nehme ich meine Lumix wieder mit. Und auch ein Schloss für Harald, denn auf den Goetheturm schleppe ich ihn nicht hoch!

Freitag, Juni 08, 2007

Das Mainbube-Stöckchen

Autsch! Nicht nur gestern im Wald sind mir einige Stöcke zwischen die Rädern gekommen, auch der Mainbube wirft damit um sich:

1. Wo wärst Du gerade gern für einen Tag ?
Egal wo, hauptsache Ruhe und Natur pur

2. Welches Gericht isst Du gerade am liebsten ?
Zur Zeit bin ich verrückt nach Pommes! Ich brauch nicht viel, eine kleine Tüte Pommes reicht vollkommen. Ich bin geradezu verrückt nachdem Geschmack!

3. Welches Lied, welche CD, hörst Du im Moment sehr häufig ?
Beim Lied schwimme ich mit der Masse und höre zur Zeit sehr gerne "Ruby, Ruby, Ruby" von den Kaiser Chiefs. CD keine. Ich habe mir selber ein paar Lieder zusammengewürfelt welche ich morgens beim Joggen höre.

4. Welche Sendung im TV möchtest Du momentan nicht missen ?
Ich kann alle missen. Ich schaue kaum fern.

5. Welchen Lieblingswein hast Du gerade ?
Für die Jahreszeit eher unpassend: ein Amarone von Santa Sofia. Im Keller schlummern noch ein paar 90er. Sonst für die warme Jahreszeit bevorzuge ich deutschen Riesling. Robert Weil steht ganz oben auf der Liste, aber auch ein einfacher Steinbacher aus der Ortenau mundet mir immer wieder. Und für die Abende mit Freunden natürlich einen guten Äppler.

6. Hast Du eine Lieblingsüßigkeit ?
Eigentlich nicht! OK, gegen ein Eis bei dem Wetter habe ich auch nichts einzuwenden.

7. Welches Lebensmittel kaufst Du fast täglich ?
Obst, Sprudel und drei Bio-Kürbiskernbrötchen (auf den Weg ins Büro). Und zur Zeit, jahreszeitbedingt, (fast) jeden Morgen frische deutsche Erdebeeren - Lecker!

So ich reiche das Stöckchen weiter an XXXXXXXX. Jeder der hier mitliest darf/sollte das Stöckchen aufheben.

Nichts besseres zu tun

Erst lief ich 5,6 km - als Vorbereitung für den Chase-Lauf.

Kurz bevor ich unter die Dusche wollte, klingelte mein Handy: "Na Venden, wie sieht es aus? 11,00 Uhr Hohemark und ab durch den Taunus?". Ich musste keine zwei Sekunden überlegen.

Ungeduscht machte ich mich sofort fertig für den Taunus: Radhose und -Shirt, Rucksack mit frischen T-Shirt, Deo und ein paar Liter Trinken.

Pünktlich um 11,00 Uhr ging die Tour auch schon los.

Erste Etappe war über den Sandplacken der Große Feldberg. Diesmal siegte der Feldberg, ca. 1 Kilometer vor dem Ziel musste ich vom Sattel steigen, aber vor dem Gipfel bin ich nochmals aufgestiegen und stolz auf den Gipfel geradelt.

Doch der Feldberg forderte sein Tribut:

Bei der Abfahrt, Richtung "Am Altkönig", über ein Geröllfeld hat mir ein scharfer Stein den Vorderrad aufgeschlitzt - ca. 42 km/h (lt. Tacho) und Steine so groß wie mein Kopf schaffte ich es dennoch mein Rad zu stoppen.

Nach ca. 15 Minuten war der Schlauch gewechselt und mein Rad wieder einsatzbereit. Am Altkönig angekommen machten wir erst eine längere Pause - und ich ein paar Bilder.

Nach der Pause ging es wieder über Geröllfelder, enge Wege mitten im Wald (natürlich legale Wege!) und kurz vor dem Ziel bergab (fast 60 km/h schnell).

Nur noch in die U3 springen und ab nach Hause unter die Dusche.

Wirklich toller Tag.

Hier ein paar Impressionen:



Bild 1: Unsere Räder auf dem Feldberg
Bild 2: Kurz vor dem Altkönig
Bild 3: Am Altkönig
Bild 4: Analyse vom Platten

Mittwoch, Juni 06, 2007

Übertrieben

Heute musste ich Harald (für die Nichtleser, Harald ist mein Fahrrad) in die Werkstatt bringen- bei der Ausfahrt im Taunus hatte ich kleinere Probleme mit der Gangschaltung.

Und da machten sich ein paar kleinere Gedanken breit im Kopf: Wie soll ich Harald in die Werkstatt bringen? Wenn ich nach der Arbeit erst nach Hause fahre, schaffe ich es. Und mit Harald zur Arbeit fahren ist doch gefährlich, gibt es überhaupt Fahrradwege - und weitere solch blöder Gedanken.

Gedanken hin, Gedanken her. Die Entscheidung fiel dann heute Morgen unter der Dusche: Harald darf/muss mit zur Arbeit.

So machte ich mich dann um 8,45 Uhr auf zur Arbeit. Und siehe da: Meine wenigen Frankfurtkenntnisse, ein wenig Orientierungsgeschick und ich war knapp 20 Minuten später vor meinem Büro.

Nach der Arbeit ging es dann auf die Hanauer Landstraße zum Cube-Dealer. Und, ohh Wunder, wieder haben meine Sinne mich, ohne Probleme, in die Werkstatt geleitet.

Jetzt ist Harald wieder OK und morgen geht es eventuell wieder in den Taunus.

Wieder zurück aus dem Mittelalter

Die Telekom hat Wort gehalten und sich sogar übertroffen! Nicht Donnerstag, wie angekündigt, ist die Telefon- und Internetleitung zurück, schon Dienstag Abend war die Leitung verfügbar!

Ich bin wieder in der virtuellen Gegenwart zu Hause.

Danke Telekom...

Trotz allem werde ich den Brief an die Geschäftsleitung schicken!

Montag, Juni 04, 2007

Gruß aus dem Mittelalter

Seit Freitag Mittag/Abend sind meine Nachbarn und ich Opfer der Telekom: Die Leitungen sind tot! Kein Telefon, kein Internet - nur noch das Handy ist das Ohr und der Mund zur Außenwelt.

Der Telekom ist bekannt, dass wir ohne Leitung sind, und will das Problem bis Donnerstag beheben.

Wir bereiten schon ein Brief vor, welches direkt an den Cheffe von der Telekom adressiert ist mit den entstandenen Kosten - auch wenn nichts daraus wird, wollen wir uns den Spaß nicht nehmen lassen.

Also, ich verschwinde wieder ins Mittelalter und melde mich - vielleicht - wieder am Donnerstag.

Gruß
Venden

Mittwoch, Mai 30, 2007

Schöner Tag

Schon wenige Minuten nachdem ich aufgestanden bin, wusste ich, dass heute ein schöner Tag wird.

Der Blick aus dem Fenster bestätigte mein Bauchgefühl:

Für die Großansicht, auf die Bilder klicken

Im Büro war mein Chef nicht da - keiner der mich störte, Fragen stellte und mich von meiner Arbeit abhielt.

Und heute Abend fand ich im Briefkasten die Eintrittskarten für das Placebo-Konzert am 28/06/07 und meine Museumsufercard.

Was für ein schöner Tag!

Samstag, Mai 26, 2007

Auf der Jagd nach Blitzen

Bei jeden Gewitter renne ich mit mein Stativ und meine Kamera auf den Balkon, doch meistens versteckt sich das Gewitter.

Doch heute war eine (fast) gute Gewitternacht. Das Gewitter ging im Osten runter und ich konnte von meinem Balkon ein paar Blitze einfangen. Um acht vernünftige Bilder zu bekommen, musste ich ca. 200 Bilder schießen. Die Blitze waren nicht schlecht, aber es hätte ruhig ein Tick kräftiger sein können:

Das passiert, wenn man an das Stativ kommt:

Dieser war nicht von schlechten Eltern:

Mein Favorit (wegen den mehreren Blitzen oben rechts):


Weitere Bilder vom Sturm sind in meinem Flickr-Account zu finden.

Das nächste Gewitter kann kommen - und ich werde wieder auf mein Balkon stehen. Auf der Jagd nach den perfekten Blitz.

Böse...

Ziemlich selten gehe ich so früh einkaufen:

Heute wollte ich mir diese Panikeinkäufe wegen Pfingsten ersparen und war schon gegen 11:00 Uhr im wahrscheinlich größten Supermarkt Sachsenhausens. Für mich ist es wie mit den Auto von Tür zu Tür fahren. Die Straßenbahn hält fast vor meiner Wohnung und hält fast vor dem Supermarkt.

Im Supermarkt angekommen waren dann doch schon ein paar PanikeinkäuferInnen unterwegs. Ich verstehe nicht warum die Menschen vor einen Feiertag Hamstereinkäufe machen. Haben sie Angst, dass nach dem Feiertag nichts mehr zu kaufen gibt?

Leergut weg gebracht (Ohh Wunder, der Automat hat alle meine Flaschen akzeptiert, auch wenn er ein paar Bierflaschen widerwillig annehmen wollte), Einkaufswagen organisiert und ab ins Gemetzel.

Gut organisiert (ich hatte sogar ein Einkaufszettel dabei) kämpfe ich mich durch die Menschenmenge und versuchte mit Musik mich nicht von der Panik einfangen zu lassen - mit Erfolg.

Kurz vor der Fleischtheke ist ein Kind mit seinen Vater unterwegs. Jeden Versucht diese Großfamilie zu überholen scheiterte, da dieses kleine, fieße Kind immer vor meinen Einkaufswagen von einer Seite auf die andere sprang. So verharrte ich ein paar Minuten, oder waren es doch Sekunden, hinter dem Vater und sein Kind, besser gesagt Sohn.

Irgendwann blieb der Vater an der Fleischtheke stehen. Der Sohn konnte nicht so schnell die Seite wechseln, da er zwischen meinen Einkaufswagen und den Warenregale gefangen war. Der direkte Weg zum Vater war also versperrt.

Ich bemerkte die Situation und rächte mich wegen sein unkoordiniertes springen davor: Ich stellte mein Einkaufswagen schräg - die hintere Seite drückte ich Richtung Warenregal, damit war der Rückweg versperrt. Die Vorderseite blieb durch das Schrägstellung offen - ähnlich wie ein Trichter. Damit war das Kind zwischen Regal und Einkaufswagen eingeschlossen. Jeden Versuch vor meinen Einkaufswagen zu kommen vereitelte ich.

Nach ca. fünf Meter bemerkte ich langsam Panik in den Augen des Kindes. Er schaute nervös hin und her. So ließ ich ihn wieder laufen.

Ein paar Minuten später begegnete ich wieder Vater und Sohn. Und immer noch sprang das Kind unkoordiniert durch die Gegend, doch diesmal war ich nicht derjenige der vorbei wollte.

Meine Einschüchterungstaktik hatte also nicht viel gebracht, außer mir ein wenig Spaß.

Donnerstag, Mai 24, 2007

Blödheit: Im Auge des Betrachters

Mein rechtes Auge schmerzte. Meine Kontaktlinse hatte wohl so einige Probleme mit Staubkörnern. So machte ich mich Richtung Badezimmer auf um mein Auge von den Schmerzen zu befreien und die Kontaktlinse zu säubern.

Alles verlief einwandfrei: Die Linse kam ohne Probleme raus (nach mehr als 13 Jahren sollte das wohl kein Problem mehr sein) und der Schmerz ließ nach. Ich gab meinem rechten Augen eine kurze Auszeit um sich von dem Schmerz zu erholen und in der Zwischenzeit reinigte ich die Linse.

Nach wenigen Minuten war ich wieder soweit die Linse einzusetzen. Ich platzierte die Linse auf meinen linken Zeigefinger und setzte die Linse wieder ein.

Doch irgendetwas lief schief! Linker Zeigefinger, linker Auge, rechte Linse. Shit! Im linken Auge hatte ich jetzt zwei Linsen und im rechten überhaupt keine mehr! 13 Jahre lang ist mir sowas noch nie passiert!

OK, wo mag wohl die rechte Linse sein? Ich schaute in den Spiegel und sah, dass ich nichts im Spiegel sah. Die rechte Linse musste also auf der linken Linse sitzen.

Der linke Zeigefinger zog mein Auge lang, ein kurzes Klimpern und ich hatte beide Linsen in der Hand: tatsächlich war die rechte auf der linken Linse. Ich trennte die Linsen, reinigte beide Linsen und setzte sie wieder ein - diesmal jede im richtigen Auge.

So eine Blödheit ist mir selten passiert, aber für alles gibt es ein erstes Mal!

Wieder zurück vom Bloggertrefffen

Das erste Bloggertreffen 2007 in Frankfurt ist vorbei.

Wieder war es ein schöner Abend die Leute im realen Leben zu treffen und sich nicht nur im virtuellen Leben auszutauschen.

Nach einigen Pitcher Foster's, Gespräche über Gott und die Welt (OK, zum größten Teil ging es über Musik und Clubs aus der Vergangenheit) und den Sieg von Mailand über Liverpool war es schon kurz vor Mitternacht und die illustre Runde löste sich auf.

Ein Genuss war es auch mit der bayrischen Dame über Fußball zu diskutieren - sie war nicht für Mailand.

Da Blogger eher scheu sind gibt es nur Bilder ohne Gesichter:


  • Bild 1: Vor dem Treffen
  • Bild 2: Kurz vor der Rechnung
  • Bild 3: Nach der Rechnung
  • Bild 4: Auf dem Weg nach Hause

Vor der Tür ist noch kurz der Gedanken aufgekommen so ein Treffen monatlich zu machen. Die Stammkneipe hätten wir schon, jetzt fehlt nur noch eine feste Zeit.

Montag, Mai 21, 2007

Willkommen, Harald

Seit Samstag gehört Harald zu der kleinen elitären Venden-Familie:


Wie kommt man auf Harald? Den Namen hat meine Freundin dem Cube LTD Pro gegeben. Mittlerweile habe ich mich an den Namen Harald gewöhnt.

In den letzten Wochen habe ich nahezu jeden Fahrradhändler in Frankfurt besucht und mehrere Fahrräder versucht, einige Foren befragt und Tipps von Freunden eingeholt, Internettests und MTB-Magazine gelesen. Das Ergebnis dieser Recherchen ist Harald.

Heute hatte ich dann auch die erste größere Ausfahrt mit Harald - wenn man es so nennen kann, es waren gerade mal 17,55 km. Ziel war der Jacobiweiher im Frankfurter Stadtwald. So ein schöner Fleck Erde gerade mal 30 Minuten von der Innenstadt entfernt. Wäre nur nicht dieser Fluglärm.

Am Ziel angekommen musste dann Harald erstmal einige Fotosessions über sich ergehen lassen. Anbei eine kleine Auswahl:


Und wenn man schon am Jacobiweiher ist, sollte man auch die Chance wahr nehmen und dieser schöne Fleck Erde fotografieren:


Weitere Bilder gibt es bei Frankfurter Impressionen (Flickr).

Samstag, Mai 19, 2007

Sport ohne Grenzen

Ich frag mich warum ich die Strapazen auf mich nehme und auch bei schlechten Wetter joggen gehe, wenn es eigentlich reicht mit meiner Freundin ihren Wocheneinkauf zu erledigen.

Ich beschränke mich auf zwei Läden (beides Supermärkte) und die Kleinmarkthalle. Meine Holde kauft Hygienearktikeln nur im Drogeriemarkt, Sprudel in einer Discountkette, Obst auf den Markt und die restlichen Lebensmittel bei einem Supermarkt.

Dieses (Trainings)Programm dauert drei Stunden und ist bestimmt mehrere Kilometer lang...

Donnerstag, Mai 17, 2007

Bloggertreffen in Frankfurt

Am 23.05.07 ist es wieder soweit und ein Bloggertreffen ist geplant.

Man trifft sich um 19,00 Uhr vor der Jusitia am Römer und wandert je nach Wetterlage in die Bar neben dem Dom oder... (wird am Abend dann entschieden).

Mehr Details gibt es bei frankfurtweb.

Mittwoch, Mai 16, 2007

Zwei weg, zwei neu

Gestern war es wieder soweit und ich habe meine Haaren sind weg (Nr. 1). Nein, keine Glatze, aber auf alle Fälle kürzer als vorgestern (und ich hatte mich schon an die Matte gewöhnt).

Auch mein altes Rad ist weg (Nr. 2). Ich habe es meiner Nachbarin verkauft; zum Einkaufspreis. So bin ich halt. Allerdings habe ich noch kein Geld dafür bekommen. Mal schauen wie lange ich auf das Geld warten muss - doch irgendwie habe ich ein Bauchgefühl, dass ich mein Ex-Rad anstatt des Geldes bekomme.

Neu ist meine Zeckenimpfung (Nr. 1). Ja, ich bin ein Presse- und Marketingopfer. Überall liest man von Zecken und die Folgen eines Zeckenbisses - und da ich mich oft am Wochenende im Wald aufhalte, werde ich mich jetzt impfen lassen.

Außerdem ist auch meine erste richtige sportmedizinische Untersuchung neu (Nr. 2). Da ich vor habe im Oktober meinen ersten Halbmarathon und nächstes Jahr im April den Hamburg Marathon zu laufen, lasse ich mich jetzt komplett durchsuchen. Mein damaliger Orthopäde hatte mich von beiden Läufen abgeraten. Doch mittlerweile laufe ich ohne Probleme jeden Tag (der durchschnittliche Wochenpensum sind ca. 45 km. Näheres auf mein Sportblog). Da sollte es an der Zeit sein sich richtig durchchecken zu lassen.

Dienstag, Mai 15, 2007

Raucher

Wir sitzen in einer Nudelbar, nahe dem Kino, und hatten eine Kleinigkeit bestellt:

Am rechten Nachbarstisch sitzen zwei Männer in Anzug und Krawatte und eine Frau - alle drei in meinem Alter. Zur linken Seite sitzt ein Junge, knapp über 20, und seine Freundin. Er trägt eine zerissene Jeans, ein Long-Shirt und darüber ein T-Shirt und albert die ganze Zeit mit seiner Freundin.

Beide Nachbarn haben schon gegessen, sitzen da und quatschen.

Unser Essen kommt, und nun die Frage: Welcher Nachbarstisch fragt ob es uns stört wenn sie rauchen?

Genau, der Typ mit den zerissenen Jeans fragt uns.

Und was sagt uns das? Kleider machen doch keine Leute!

Montag, Mai 14, 2007

Wolkenkratzerfestival 2007

Tja... nun ist auch diese Show vorbei. Viel habe ich leider nicht gesehen.

Tickets für die Hochhäuser haben meine Freunde und ich nicht bekommen - obwohl wir wie die Wilden versucht haben auf den Ticketserver zu kommen. Am Samstag war dann auch noch die Zeit zu knapp um die ganzen Bodenattraktionen zu bewundern und heute war Geschenkekaufen für das Baby von der Schwester meiner Freundin angesagt - ich habe mir auch noch ein paar Laufschuhe gegönnt, warum soll nur das Baby was bekommen?

Es blieb nur noch das heutige Feuerwerk. Heute hatte ich mir auch ganz fest vorgenommen zu warten bis das Feuerwerk auch statt findet und nicht wie gestern nach 45 Minuten aufzubrechen. Und tatsächlich kam das Feuerwerk heute früher. Nicht, wie gestern, mit 60 Minuten Verspätung, heute waren es gerade mal 45 Minuten:

Auf das Bild klicken um dir restlichen Bilder zu sehen

Schön war es, aber nicht spektakulär. Das MUF-Feuerwerk ist um einiges interessanter (auch wenn es letztes Jahr eher erbärmlich war).

Auf das nächste Wolkenkratzerfestival, vielleicht mit ein paar Tickets für einige Frankfurter Hochhäuser und mehr Zeit...

Sonntag, Mai 13, 2007

Eintracht Sieg, Frankfurt Niederlage

...was den Wolkenkratzerfestival entspricht!

Geschlagene 60 Minuten später ging das Feuerwerk erst los. Eine volle Stunde Verspätung! Nach 45 Minuten hatten wir die Schnauze voll und haben unsere Mainbasis aufgegeben um nach Hause zu gehen.

Auf dem Goetheplatz hörten wir dann den ersten Feuerwerklärm, aber zu sehen war nichts. Doch der Feuerwerkslärm war mehr ein Staccato - also, wenn die Show so war, wie sie sich anhörte haben wir nicht viel verpasst.

Doch ein Vorteil hatte diese Staccato-Show: Von der Eschenheimer Anlage haben wir die letzten Minuten der Feuerspiele beobachten können, und ich konnte doch ein paar Aufnahmen machen:


Auf das Bild klicken, um die restlichen Bildern zu bewundern


Morgen bekommt Frankfurt noch eine Chance sich wieder ins gute Licht zu rücken (was eigentlich nicht schwer sein sollte!).

Doch wichtiger als das Feuerwerk: Die Eintracht bleibt in der ersten Liga!!! Das ist cooler als jedes Feuerwerk. Das ist der Lohn der letzten leidenden Wochenenden.

Samstag, Mai 12, 2007

Fotosession

Es sollte ein schöner Morgen werden. Ein Kaffee, ein Stück Kuchen und die Bilder aus Hamburg.

Wir sitzen bei einem großen Kaffeedealer nahe der Börse. Wir nehmen den ersten Schluck Kaffee und essen unser Kuchen auf. Sie sitzt mit angezogenen Beine im Sessel, die Füße auf den Tischgestellt und die Tasse auf den Bauch.

Ich packe mein Powerbook aus um die Bilder von Hamburg zu zeigen und erzähle ihr, dass ich vor habe mir neue Laufschuhe zu kaufen. Sie will mir ihre Schuhe zeigen und zieht den linken Bein an. Eine riesen Welle Kaffee schwabt aus ihrer Tasse auf ihre Hose und auf ihren Beinen.

Ein Schrei ging durch die Räume. Die Bilder waren auf einmal Nebensache. Ein strategischer Rückzug wurde von ihr angeordnet und sofort ausgeführt. Ich hatte nicht mal Zeit mein Kaffee noch fertig zu trinken.

Den ganzen Weg zu ihr nach Hause musste ich lachen - sie fand es nicht so komisch. Warum wohl...

Mittwoch, Mai 09, 2007

Total verpennt

Die letzten Tage kann ich mich nicht auf die Couch legen, ohne dass ich ein paar Minuten später in den Tiefschlaf falle. Egal um wieviel Uhr.

Der Fernseher dient eigentlich nur als Geräuschkulisse. Aber hin und wieder schaue ich gerne "South Park"an. Aber tragischer als die verpassten "South Park"-Folgen ist es, dass ich dann - wenn ich aus irgendein Grund wach werde - im Bett kein Auge mehr zumachen kann.

So liege ich mehrere Stunden (am Montag waren es zwei Stunden) im Bett und versuche mich in den Schlaf zu quälen. Der nächtliche Schlaf ist dementsprechend unruhig und am nächsten Tag bin ich total müde.

Und jetzt gehe ich wieder ins Bett und versuche zu schlafen (nachdem ich wieder auf der Couch eingeschlafen bin) damit ich Morgen früh eine Runde joggen kann.

Gute Nacht...

Samstag, Mai 05, 2007

Mein Hamburg-Trip

Letztes Wochenende war ich mit meiner Freundin in Hamburg - mein erster Trip nach Hamburg.

Sie hatte sich zum diesjährigen Hamburg-Marathon angemeldet und ich habe die Chance genutzt Hamburg zu besuchen. Auch mit den Hinweis von meiner Freundin, dass wir nicht viel Zeit für eine Stadtbesichtigung hätten.

Am Freitag ging es dann nach der Arbeit mit den Flieger nach Hamburg. Am Hamburger Flughafen erwartete uns schon der Bruder von meiner Freundin. 30 Minuten später waren wir dann auch bei ihren Eltern und haben keine Kleinigkeit gegessen. Und ich hatte endlich die Chance Inka näher kennen zu lernen - wirklich hübsch.

Am Samstag ging es dann erst zur Messe, die Startunterlagen für den Marathon abholen und um ein wenig Geld auf der Sportmesse in Umlauf zu bringen (ein neues Laufshirt).


Danach ging es in den Hanse-Viertel: Neue Kleider für mich, und ein Spielzeug für Inka, einkaufen. Mit vollen Taschen machten wir uns Richtung Hafen auf - zu einer Hafenrundfahrt auf einer Barkasse.


Alles passte: Die Sonne schien, ein leichter Wind wehte, riesen Tanker im Hafen, ein paar Yachten und eine kleine Havarie in der Schleuse.

Eine andere Barkasse hatte uns geschnitten und gegen die Schleusenmauer gedrückt. Außer einen lauten Knall und erschreckte Gesichter an Bord war nichts. Die Barkasse hatte nur einen kleinen Kratzer.

Nach der Rundfahrt ging es zu Balzac. Es muss ja nicht immer Starbucks sein. Der Kaffee schmeckte und auch mein erstes Franzbrötchen hat sehr gut geschmeckt. Wer in Hamburg ist und nicht immer Starbucks besuchen will, ist bei Balzac gut aufgehoben. Auf alle Fälle ein Besuch wert.

Am Sonntag war dann der große Tag für meine Freundin: Nach mehreren Jahre Pause wieder ein Marathon. Sie lief und ich hatte die Aufgabe Schuhe, Kleidung, Mineral- und Vitamgels zu ausgemachten Treffpunkte zu schleppen - kurz zusammen gefasst: ich war der Packesel!

Nach knapp 4,5 Stunden war sie wieder im Ziel. Sie hatte sich nur vorgenommen über das Ziel zu kommen, und das hat sie mehr als gut hinbekommen.


Wieder bei ihren Eltern haben wir dann erst Mal richtig den Magen gefüllt, und ein paar Stunden später war es dann wieder Zeit Richtung Flughafen aufzubrechen.

Bilder vom Marathon und Hamburg sind in meinen Flickr-Account zu finden.

Dienstag, Mai 01, 2007

Rund um den Henninger-Turm

...und der Sieger 2007 ist Patrik Sinkewitz:

Der Sieger 150 Meter vor der Zieleinfahrt

Herrliches Wetter, eine super Atmosphäre und schnelle Radfahrer. So stelle ich mir ein Radrennen vor - und alles wurde bestens erfüllt. Auch für mich als Radlaien war es schön neben der Strecke zu stehen, die Profis zu bewundern und die Fans beim jubeln zuzuschauen. Seit drei Jahren ist der 01. Mai und "Rund um den Henninger-Turm" ein Pflichtprogramm für mich.

Mehrere Bildern von mir sind bei Flickr zu finden, und die Ergebnisse auf der offiziellen Seite von "Rund um den Henninger-Turm".

Nach dem Rennen ging es dann in den Ostpark mit ein paar Freunden grillen. Der Rest der Woche kann ruhig kommen. Bald ist ja wieder Wochenende...

Freitag, April 27, 2007

Hamburg - Ich komme

Fast wäre mein Trip nach Hamburg geplatzt!

Am Mittwoch Abend hatte ich ohne Vorwarnung einen leichten Schüttelfrost und eine überempfindliche Haut. Daheim angekommen bin ich gleich in das Badezimmer und habe Fieber gemessen: 38,2 Grad!

"Shit... jetzt habe ich mir eine Grippe eingefangen!", dachte vor mir hin.

Leicht resigniert telefonierte ich mit meiner Freundin und teilte ihr meine Diagnose mit. Nebenbei war ich im Netz unterwegs um einige Infos über Grippe und Fieber zu sammeln. Ergebnis meiner Nachforschung: eine Schwitzkur.

Dick eingepackt -zwei Paar Hosen, ein T-Shirt und einen schweren, tiefsterwinter Pullover und zwei Decken über mir- ging es dann schon um 22,00 Uhr ins Bett. Der Michelin-Mann wäre neidisch gewesen, so rund war ich.
Am nächsten Morgen war mein Bett eine einzige Wasserpfütze, jeder Regenwaldfrosch hätte sich wohl gefühlt.

Der Blick auf den Thermometer zeigte mir, dass ich kein Fieber mehr hatte. Trotz allem bin ich noch zu meiner Ärztin gefahren. Man weiß ja nie, und es ist immer eine Augenweide sie zu sehen - ein besseren Grund gab es kaum.

Meine hübsche Ärztin hat auch nichts gefunden, aber zur Sicherheit gab sie mir noch eine Überweisung mit... Heute geht es mir blendend, der Koffer ist gepackt und der Flieger nach Hamburg startet (hoffentlich) pünktlich!

...Bilder folgen...

Mittwoch, April 25, 2007

Hamburg

Ja.... am Wochenende geht es nach Hamburg.

Mehr, wenn ich ein wenig Zeit finde - die Arbeit lässt kaum noch Zeit zum bloggen, aber Hamburg wird mir keiner mehr nehmen können.

Samstag, April 21, 2007

Wer will sie haben

1998 ist sie zu mir gekommen. Es war immer eine Hassliebe. Trotz allem hat sie sich in diesen neuen Jahren in mein Herz vorgearbeitet und der Hass beschränkte sich nur noch auf wenige Momente, die meistens auch noch von mir verursacht wurden (Radio angelassen, Akku leer).

Doch jetzt wird es Zeit sich zu trennen. Sie muss ran genommen werden, sie liebt es hart, aber ich schaffe es nicht mehr.

Letztes Jahr habe ich ihr noch eine Verjüngungskur verpasst und das Herz überholen lassen. Mittlerweile hat sie mehr Power als je zuvor. Die Schuhe wurden auch angepasst und das Oberteil passt jetzt auch wieder.

Und hier ein paar Bilder der Hübschen:

Mehr Bilder von der Süßen gibt es bei Flickr

Und jetzt mal KLARTEXT. Ich werde mich von meinem Auto trennen. Einige Details:
"Sie" ist ein Alfa Romeo Spider mit einen 2,0 Liter großen Vierzylinder mit zwei Doppelvergaser von Dell'Orto, Baujahr: 1986, Erstzulassung: 01/1987.

Letztes Jahr wurde der Motor überholt und modifiziert (leichtere Nockenwelle, längere Ansaugkanäle, Öl/Wasser-Wärmetauscher usw.), das Fahrwerk überholt und ein neues Stoffverdeck verbaut.

Außerdem sind 15 Zoll-Zenderfelgen mit 205er Breitreifen, ein Zenderfahrwerk, Zenderheck, Chromaußenspiegel, Sportlenkrad und weitere Kleinigkeiten montiert. Dazu gibt es noch einige Originalteile (elektrische Außenspiegel, Lenkrad, Literatur usw.).
Weitere Informationen, sowie den Preis und die Möglichkeit einer Probefahrt können über folgende Email erfragt werden:

(bei der Email handelt es sich um ein Bild!)

Goethe besucht

Vor einigen Tagen - um genauer zu sein am Freitag, den 13. - hatte ich eine Einladung zur Eröffnung der Austellung "Die Entdeckung der Kindheit" im Städel gewonnen. Vor ein paar Tagen war es dann soweit.

Die Eröffnung war gut besucht und nach der Einleitung und Vorstellung machte sich eine ganze Meute los um die Bilder anzuschauen. Wir gingen erst mal an die Bar und genossen zwei Gläser Wein.

Nach dem zweiten Glas ging es dann auch Bilder anschauen. Wirklich schön und interessant und auf alle Fälle ein Besuch wert. Ich bin immer wieder fasziniert wie detailgetreu und scharf damals gemalt wurde. Wenn ich mich an der Leinwand versuche, endet es meistens mit mit ein paar Strichen auf einen einfarbigen Hintergrund - und dieser ist meistens dunkel.

Aber wer einmal im Städel ist, sollte natürlich auch den guten Goethe besuchen:



Es ist immer wieder ein Genuss dieses Bild zu sehen. Meine Begleitung war das erste Mal im Städel und war hin und weg von diesen Bild. Nicht umsonst ist der gute Goehte als Frauenheld bekannt gewesen...

Mittwoch, April 18, 2007

Lebbe geht weiter...

wusste schon der Dragoslav Stepanović - und mit diesen klugen Worten vergessen wir das gestrige Eintracht-Debakel in Nürnberg.

Nach dem 2:0 und noch bevor die zweite Halbzeit angepfiffen wurde machte ich mich vom Public Viewing auf den Jan-Aage-Fjörtoft-Platz wieder Richtung Wohnung auf - nicht nur ich hatte diese Idee.

Egal, nochmals die Überschrift lesen, dann geht es einen schon besser. Der Klassenerhalt ist jetzt oberste Priorität und nächstes Jahr fährt die Eintracht nach Berlin - bestimmt...

Samstag, April 14, 2007

Wer glaubt an den bösen Freitag?

Mich hätten einige Umstände fast dazu gebracht an den Freitag, den 13. zu glauben:
  • Ich stehe um 5,30 Uhr auf um pünktlich bei der Zulassungsstelle zu sein
  • Zwei Straßenbahnen fahren innerhalb von wenigen Sekunden vor meiner Nase weg
  • Ich komme zu spät in der Zulassungsstelle an, mindestens 20 Leute stehen vor mir
  • In der Zulassungsstelle vermisse ich die Doppelkarte von der Versicherung
Erste Gedanke: Freitag der 13. - zweiter Gedanke: ich glaube nicht daran!

Und wenige Stunden später hatte ich dieses Stück Papier in der Hand:


Eine Einladung zur Eröffnung der Austellung "Die Entdeckung der Kinder" am 19. April im Städel.

Mal schauen wer sich bereit erklärt mich zu begleiten...

Mittwoch, April 11, 2007

Auf den Weg zur Arbeit und zurück...

Meine neue Playliste für die Fahrt mit Öffentlichen, zur Arbeit und zurück, in die City und für sonst irgendwo unterwegs:


Und die ganze Musik nur für mich, ganz allein - und nicht über den Handylautsprecher für die restlichen Fahrgäste. Es reicht schon, dass sie für die Fahrkarte zahlen, da sollen die nicht noch gratis Musik bekommen...

Montag, April 09, 2007

Pinguine...

Seit heute weiß ich, dass es auch was schöneres im Fernseher gibt als eine Rammstein-Übertragen auf einen großen Musiksender:
Die Reise der Pinguine
Die Antarktis fasziniert mich schon seit je. Pinguine sind auch niedliche und wirklich interessante Tiere. Und dieser Film vereint beides.

Gerade rege ich mich auf, dass ich letztes Jahr nicht mit meiner Freundin im Kino war - und das wirft sie mir jetzt vor. Nur weil ich gesagt habe, dass ich den Film toll finde, und das aus dem Munde eines Horrorfilmfans.

Wenigstens konnten wir gemeinsam den Film anschauen...

Sonntag, April 08, 2007

Osterstrauß

So anstrengend meine Nachbarinnen auch sein mögen, um so niedlicher sind sie auch. Und seit gestern Abend schmückt ein Osterstrauß unseren gemeinsamen Flur:
Und heute Morgen hatten sich auch noch zwei Osterhasen und ein paar Ostereier dort versammelt - nur dumm, dass diese nicht lange überlebt haben.

Geldmaschine

Gestern war ich kurz vor Ladenschluss noch beim größten Discounter Deutschlands ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Der Gesamtwert belief sich auf gerade mal 3,66 EUR.

An der Kasse angekommen schaute ich was ich an Kleingeld in meinen Taschen hatte. Auf den ersten Blick waren es zwei 2 EUR-Stücke, ein 1 EUR-Stück und ein paar Cents.

Ich reichte der Kassiererin 4,06 EUR. Sie zählt das Geld und fragte mich ob ich nicht noch 60 Cent hätte. Ich schaute nochmals nach und fand doch noch drei 20 Cent-Stücke.

Ich reichte ihr auch diese noch und war am überlegen ob ich ihr auch nicht den einen EUR geben sollte - genau 3,66 EUR und sie könnte mir das 2 EUR-Stück wieder geben.

Mitten in meinen Gedanken gibt sie mir die sechs 1 Cent-Stücke zurück und meinte: "Es stimmt so."
"Wie stimmt so? Ich bekomme 1 EUR zurück. Keine 6 Cent! Ich habe Ihnen 4,66 EUR geben und Sie geben mir nur 6 Cent zurück? Sie müssen sich verrechnet haben."
"Nein, sie haben mir 3,06 EUR gegeben und dann noch die 60 Cent und ich habe Ihnen die 6 Cent zurück gegeben."
"Hören Sie mal, warum sollte ich Ihnen nur 3,06 EUR gegeben haben, und warum fragen Sie mich ob ich nicht noch 60 Cent hätte, und warum geben Sie mir dann 6 Cent zurück?"
"Nein, Sie haben mir nur 3,06 EUR gegeben.", und wurde immer lauter.
"Ich möchte den Geschäftsleiter sprechen!", erwidere ich.
"Der ist irgendwo im Laden", und kassiert die anderen Kunden hinter mir ab.
"Ist mir egal wo er ist, rufen Sie ihn her!"

Der Geschäftsleiter kam, stellte sich neben mir - ohne einen "Guten Abend, wie kann ich Ihnen helfen". Ich erklärte die Situation, die Kassiererin ließ mich nicht mal ausprechen und reicht emir den fehlenden 1 EUR-Stück.

Ich nahm mein EURO und ging raus ohne ihr zu sagen, dass sie mir auch noch 6 Cent zu viel gegeben hatte.

Auf dem Heimweg überlegte ich mir: "Wenn diese dumme Kuh jeden Tag 20 Kunden über den Tisch zieht, hat sie in einer Woche über 100 EUR zusammen und am Ende des Monats über 400 EUR".

Mir ging es wirklich nicht um den einen EURO. Ich war gerade schlecht drauf und ihre Art hat mich höllisch aufgeregt - und irgendwie war ich gerade auf Streit aus...

Sozusagen im richtigen Moment am richtigen Ort.

Freitag, April 06, 2007

Thursday Night Tour

So ein kleiner Beziehungsstreit kann auch was Gutes haben.

Nachdem ich die letzten Tage eher sporadisch mit meiner Freundin gesprochen habe, war ich am Donnerstag mit einer Bekannten unterwegs - einmal um mich auszuquatschen und um auch mal wieder was zu unternehmen.

Die Tour startete um 18,00 Uhr mit einem Äppler in der 'Schönen Aussicht'. Nach dem Äppler ging es dann über den Main nach Sachsenhausen.

Der zweite Halt war im 'Keepers Lounge' auf der Schweizer Straße. Zur Stärkung gab es ein Flammkuchen, und passend dazu ein Rotwein.

Gestärkt ging es dann wieder Richtung Main und weg von der Schweizer Straße zur 'Orion Bar'. Nach einem Mai Tai für mich und einen Chocolate Martini für meine Begleitung wanderten wir nur wenige Meter weiter in die 'Barockbar' um zwei Gläser Weißwein zu genießen.

Mittlerweile war es auch schon nach 1,00 Uhr, wir waren gut drauf, hatten über unsere Beziehungen gesprochen und über was man sonst spricht.

Es fehlte nur noch was: eine Location zum abtanzen. Auto fahren konnte keiner mehr von uns und zu weit weg von unseren Wohnungen wollten wir auch nicht. So fiel die Entscheidung ziemlich leicht: 'Stereobar' im Abtsgässchen.

Irgendwann gegen 4,00 Uhr war dann die Seele aus dem Leib getanzt und die Müdigkeit machte sich langsam aber sicher in den Knochen breit.

Das nächste und letzte Ziel war das eigene Bett (jeder in seinem eigenen Bett!).

Fast.

Ich war gerade dabei meine Kontaktlinsen auszuziehen als es an meiner Tür klopfte: Meine zwei Nachbarinnen. Auch gerade nach Hause gekommen und noch leicht aufgedreht. Anstatt im Bett zu landen ging es noch zu einer Flasche Sekt in die Wohnung meiner Nachbarin.

Um 5,30 Uhr war es dann entgültig aus mit der Energie und ich machte es mir in meinem Bett gemütlich.

Diese Tour war schon lange überfällig...

Sonntag, April 01, 2007

Ich ziehe durch die Gegend. Kein festes Ziel vor Auge. Vielleicht ist der Typ da der Richtige, oder war es der von vorhin? Die Auswahl ist riesig und ich kann mich einfach nicht entscheiden.

Doch wer steht denn da? Er strotzt vor Gesundheit, er hat eine gesunde Farbe und er steht da wie ein Fels in der Brandung. Genau mein Typ, den schnappe ich mir und werde mir eine schöne Zeit mit ihm machen...

So ähnlich muss dieser beschissene Virus gedacht haben als ich ihn mir eingefangen habe. Bis Donnerstag Abend war noch alles im grünen Bereich. Freitag Morgen sah es schon anders aus. Die Stimme war um einiges tiefer, der Hals kratzig und die Nase zu. Kopfschmerzen und ein unbeschreiblichen Druck im Kopf kamen noch dazu. Und das in meinem Urlaub.

Heute ging es mir schon wieder besser. Die Nase ist immer noch zu, aber die Kopfschmerzen sind weg. Doch zur Sicherheit habe ich mir heute nochmals ein Nasenspray und Schmerzmittel bsorgt.

Aber meine Freundin lässt mich trotzdem nicht in ihre Nähe...