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Anlar - Das Webmagazin für Frankfurt & Rhein-Main

Montag, Juni 18, 2007

Trip in den Süden

Da ich nicht joggen konnte (mein linker Knöchel hatte sich mit einen Randstein angelegt), entschied ich an den Bodensee zu fahren.

Die Hinfahrt verlief problemlos, das sollte sich auf der Rückfahrt ändern.

Den Samstag habe ich mit ein paar Freunden auf den Schweizer Feiertag in Stockach verbracht. Nach einen paar Schnitzel und Pommes ging es wieder nach Hause. Die letzte Woche hatte es ziemlich in sich und so war ich schon um 23,00 Uhr im Bett.

Am Sonntag, nach zwei Tagen Pause, versuchte ich wieder mein Knöchel zu belasten. Start und Ziel war in Ludwigshafen. Siehe da, mein Knöchel hatte keine Probleme mehr und ich keine Schmerzen - ein Laufbericht gibt es auf meinen Sportblog.

Ein paar Stunden später ging es dann wieder Richtung Frankfurt. Der ICE Richtung Stuttgart fuhr pünktlich in Singen/Hohentwiel (die Maggie-Hauptstadt) los, aber kam mit über zehn Minuten Verspätung in Stuttgart an - der Anschlusszug Richtung Frankfurt war natürlich schon weg.

Am Servicepoint teilte man mir dann mit, dass ich mit den ICE Richtung Berlin nach Frankfurt kommen würde. Die Dame stellte mir mein Ticket um und ich durfte 45 Minuten im Stuttgarter Bahnhof rumtollen.

So ein ungemütlichen ICE hatte ich noch nie gesehen. Mir gegenüber saß eine Dame mit zwei Katzen in einer Katzenkiste, diese Kiste stand auf den Tisch und versperrte mir die Sicht. Und außerdem stank es nach Katzenurin. Ein dezenten Hinweis, dass mich die Kiste störte wurde von meinen Sitznachbarn zunichte gemacht!

Doch das sollte sich in Mannheim ändern. Meine neue Sitznachbarin ist allergisch auf Katzen, so musste die Damen und die Katzen weichen. Endlich war der Gestank weg! Außer den Katzen schien der ICE nur von komischen Fahrgästen bevölkert zu sein: Sitzplatzhopper, die nicht in der Lage sind 1,50 EUR mehr auszugeben um ein Sitzplatz zu bekommen und Alt-Hippies mit Sandalen, ewig alten Jeans und noch älteren Strickpullover (und das bei diesen Temperaturen).

Ich war froh als der ICE endlich in Frankfurt ankam und ich aussteigen konnte.

Aber ein Gutes hatte die Verspätung: Ich konnte den TGV in Stuttgart bewundern.

Hier ein paar Bilder von meinem Trip:


Bild 1: Blick aus dem ICE Richtung Singen
Bild 2: Stockach
Bild 3: Bodensee
Bild 4: TGV in Stuttgart


Weitere Bilder gibt es bei Flickr...

Montag, Juni 11, 2007

Stadtwald

Es gibt nichts besseres nach einer Irrfahrt im Stadtwald und durch den Matsch eine kühle Dusche und danach auf der Couch zwei Äppler.

Aber die Irrfahrt hatte auch seine Vorteile: ich fand ein Trimmdichpfad, neue Joggingstrecken, schöne Schlammwege für Harald und viele neue Fotomotive - vor allem der Maunzenweiher.

Unglaublich was Frankfurt alles bietet. Man entdeckt immer wieder was Neues. Das nächste Mal nehme ich meine Lumix wieder mit. Und auch ein Schloss für Harald, denn auf den Goetheturm schleppe ich ihn nicht hoch!

Freitag, Juni 08, 2007

Das Mainbube-Stöckchen

Autsch! Nicht nur gestern im Wald sind mir einige Stöcke zwischen die Rädern gekommen, auch der Mainbube wirft damit um sich:

1. Wo wärst Du gerade gern für einen Tag ?
Egal wo, hauptsache Ruhe und Natur pur

2. Welches Gericht isst Du gerade am liebsten ?
Zur Zeit bin ich verrückt nach Pommes! Ich brauch nicht viel, eine kleine Tüte Pommes reicht vollkommen. Ich bin geradezu verrückt nachdem Geschmack!

3. Welches Lied, welche CD, hörst Du im Moment sehr häufig ?
Beim Lied schwimme ich mit der Masse und höre zur Zeit sehr gerne "Ruby, Ruby, Ruby" von den Kaiser Chiefs. CD keine. Ich habe mir selber ein paar Lieder zusammengewürfelt welche ich morgens beim Joggen höre.

4. Welche Sendung im TV möchtest Du momentan nicht missen ?
Ich kann alle missen. Ich schaue kaum fern.

5. Welchen Lieblingswein hast Du gerade ?
Für die Jahreszeit eher unpassend: ein Amarone von Santa Sofia. Im Keller schlummern noch ein paar 90er. Sonst für die warme Jahreszeit bevorzuge ich deutschen Riesling. Robert Weil steht ganz oben auf der Liste, aber auch ein einfacher Steinbacher aus der Ortenau mundet mir immer wieder. Und für die Abende mit Freunden natürlich einen guten Äppler.

6. Hast Du eine Lieblingsüßigkeit ?
Eigentlich nicht! OK, gegen ein Eis bei dem Wetter habe ich auch nichts einzuwenden.

7. Welches Lebensmittel kaufst Du fast täglich ?
Obst, Sprudel und drei Bio-Kürbiskernbrötchen (auf den Weg ins Büro). Und zur Zeit, jahreszeitbedingt, (fast) jeden Morgen frische deutsche Erdebeeren - Lecker!

So ich reiche das Stöckchen weiter an XXXXXXXX. Jeder der hier mitliest darf/sollte das Stöckchen aufheben.

Nichts besseres zu tun

Erst lief ich 5,6 km - als Vorbereitung für den Chase-Lauf.

Kurz bevor ich unter die Dusche wollte, klingelte mein Handy: "Na Venden, wie sieht es aus? 11,00 Uhr Hohemark und ab durch den Taunus?". Ich musste keine zwei Sekunden überlegen.

Ungeduscht machte ich mich sofort fertig für den Taunus: Radhose und -Shirt, Rucksack mit frischen T-Shirt, Deo und ein paar Liter Trinken.

Pünktlich um 11,00 Uhr ging die Tour auch schon los.

Erste Etappe war über den Sandplacken der Große Feldberg. Diesmal siegte der Feldberg, ca. 1 Kilometer vor dem Ziel musste ich vom Sattel steigen, aber vor dem Gipfel bin ich nochmals aufgestiegen und stolz auf den Gipfel geradelt.

Doch der Feldberg forderte sein Tribut:

Bei der Abfahrt, Richtung "Am Altkönig", über ein Geröllfeld hat mir ein scharfer Stein den Vorderrad aufgeschlitzt - ca. 42 km/h (lt. Tacho) und Steine so groß wie mein Kopf schaffte ich es dennoch mein Rad zu stoppen.

Nach ca. 15 Minuten war der Schlauch gewechselt und mein Rad wieder einsatzbereit. Am Altkönig angekommen machten wir erst eine längere Pause - und ich ein paar Bilder.

Nach der Pause ging es wieder über Geröllfelder, enge Wege mitten im Wald (natürlich legale Wege!) und kurz vor dem Ziel bergab (fast 60 km/h schnell).

Nur noch in die U3 springen und ab nach Hause unter die Dusche.

Wirklich toller Tag.

Hier ein paar Impressionen:



Bild 1: Unsere Räder auf dem Feldberg
Bild 2: Kurz vor dem Altkönig
Bild 3: Am Altkönig
Bild 4: Analyse vom Platten

Mittwoch, Juni 06, 2007

Übertrieben

Heute musste ich Harald (für die Nichtleser, Harald ist mein Fahrrad) in die Werkstatt bringen- bei der Ausfahrt im Taunus hatte ich kleinere Probleme mit der Gangschaltung.

Und da machten sich ein paar kleinere Gedanken breit im Kopf: Wie soll ich Harald in die Werkstatt bringen? Wenn ich nach der Arbeit erst nach Hause fahre, schaffe ich es. Und mit Harald zur Arbeit fahren ist doch gefährlich, gibt es überhaupt Fahrradwege - und weitere solch blöder Gedanken.

Gedanken hin, Gedanken her. Die Entscheidung fiel dann heute Morgen unter der Dusche: Harald darf/muss mit zur Arbeit.

So machte ich mich dann um 8,45 Uhr auf zur Arbeit. Und siehe da: Meine wenigen Frankfurtkenntnisse, ein wenig Orientierungsgeschick und ich war knapp 20 Minuten später vor meinem Büro.

Nach der Arbeit ging es dann auf die Hanauer Landstraße zum Cube-Dealer. Und, ohh Wunder, wieder haben meine Sinne mich, ohne Probleme, in die Werkstatt geleitet.

Jetzt ist Harald wieder OK und morgen geht es eventuell wieder in den Taunus.

Wieder zurück aus dem Mittelalter

Die Telekom hat Wort gehalten und sich sogar übertroffen! Nicht Donnerstag, wie angekündigt, ist die Telefon- und Internetleitung zurück, schon Dienstag Abend war die Leitung verfügbar!

Ich bin wieder in der virtuellen Gegenwart zu Hause.

Danke Telekom...

Trotz allem werde ich den Brief an die Geschäftsleitung schicken!

Montag, Juni 04, 2007

Gruß aus dem Mittelalter

Seit Freitag Mittag/Abend sind meine Nachbarn und ich Opfer der Telekom: Die Leitungen sind tot! Kein Telefon, kein Internet - nur noch das Handy ist das Ohr und der Mund zur Außenwelt.

Der Telekom ist bekannt, dass wir ohne Leitung sind, und will das Problem bis Donnerstag beheben.

Wir bereiten schon ein Brief vor, welches direkt an den Cheffe von der Telekom adressiert ist mit den entstandenen Kosten - auch wenn nichts daraus wird, wollen wir uns den Spaß nicht nehmen lassen.

Also, ich verschwinde wieder ins Mittelalter und melde mich - vielleicht - wieder am Donnerstag.

Gruß
Venden

Mittwoch, Mai 30, 2007

Schöner Tag

Schon wenige Minuten nachdem ich aufgestanden bin, wusste ich, dass heute ein schöner Tag wird.

Der Blick aus dem Fenster bestätigte mein Bauchgefühl:

Für die Großansicht, auf die Bilder klicken

Im Büro war mein Chef nicht da - keiner der mich störte, Fragen stellte und mich von meiner Arbeit abhielt.

Und heute Abend fand ich im Briefkasten die Eintrittskarten für das Placebo-Konzert am 28/06/07 und meine Museumsufercard.

Was für ein schöner Tag!

Samstag, Mai 26, 2007

Auf der Jagd nach Blitzen

Bei jeden Gewitter renne ich mit mein Stativ und meine Kamera auf den Balkon, doch meistens versteckt sich das Gewitter.

Doch heute war eine (fast) gute Gewitternacht. Das Gewitter ging im Osten runter und ich konnte von meinem Balkon ein paar Blitze einfangen. Um acht vernünftige Bilder zu bekommen, musste ich ca. 200 Bilder schießen. Die Blitze waren nicht schlecht, aber es hätte ruhig ein Tick kräftiger sein können:

Das passiert, wenn man an das Stativ kommt:

Dieser war nicht von schlechten Eltern:

Mein Favorit (wegen den mehreren Blitzen oben rechts):


Weitere Bilder vom Sturm sind in meinem Flickr-Account zu finden.

Das nächste Gewitter kann kommen - und ich werde wieder auf mein Balkon stehen. Auf der Jagd nach den perfekten Blitz.

Böse...

Ziemlich selten gehe ich so früh einkaufen:

Heute wollte ich mir diese Panikeinkäufe wegen Pfingsten ersparen und war schon gegen 11:00 Uhr im wahrscheinlich größten Supermarkt Sachsenhausens. Für mich ist es wie mit den Auto von Tür zu Tür fahren. Die Straßenbahn hält fast vor meiner Wohnung und hält fast vor dem Supermarkt.

Im Supermarkt angekommen waren dann doch schon ein paar PanikeinkäuferInnen unterwegs. Ich verstehe nicht warum die Menschen vor einen Feiertag Hamstereinkäufe machen. Haben sie Angst, dass nach dem Feiertag nichts mehr zu kaufen gibt?

Leergut weg gebracht (Ohh Wunder, der Automat hat alle meine Flaschen akzeptiert, auch wenn er ein paar Bierflaschen widerwillig annehmen wollte), Einkaufswagen organisiert und ab ins Gemetzel.

Gut organisiert (ich hatte sogar ein Einkaufszettel dabei) kämpfe ich mich durch die Menschenmenge und versuchte mit Musik mich nicht von der Panik einfangen zu lassen - mit Erfolg.

Kurz vor der Fleischtheke ist ein Kind mit seinen Vater unterwegs. Jeden Versucht diese Großfamilie zu überholen scheiterte, da dieses kleine, fieße Kind immer vor meinen Einkaufswagen von einer Seite auf die andere sprang. So verharrte ich ein paar Minuten, oder waren es doch Sekunden, hinter dem Vater und sein Kind, besser gesagt Sohn.

Irgendwann blieb der Vater an der Fleischtheke stehen. Der Sohn konnte nicht so schnell die Seite wechseln, da er zwischen meinen Einkaufswagen und den Warenregale gefangen war. Der direkte Weg zum Vater war also versperrt.

Ich bemerkte die Situation und rächte mich wegen sein unkoordiniertes springen davor: Ich stellte mein Einkaufswagen schräg - die hintere Seite drückte ich Richtung Warenregal, damit war der Rückweg versperrt. Die Vorderseite blieb durch das Schrägstellung offen - ähnlich wie ein Trichter. Damit war das Kind zwischen Regal und Einkaufswagen eingeschlossen. Jeden Versuch vor meinen Einkaufswagen zu kommen vereitelte ich.

Nach ca. fünf Meter bemerkte ich langsam Panik in den Augen des Kindes. Er schaute nervös hin und her. So ließ ich ihn wieder laufen.

Ein paar Minuten später begegnete ich wieder Vater und Sohn. Und immer noch sprang das Kind unkoordiniert durch die Gegend, doch diesmal war ich nicht derjenige der vorbei wollte.

Meine Einschüchterungstaktik hatte also nicht viel gebracht, außer mir ein wenig Spaß.

Donnerstag, Mai 24, 2007

Blödheit: Im Auge des Betrachters

Mein rechtes Auge schmerzte. Meine Kontaktlinse hatte wohl so einige Probleme mit Staubkörnern. So machte ich mich Richtung Badezimmer auf um mein Auge von den Schmerzen zu befreien und die Kontaktlinse zu säubern.

Alles verlief einwandfrei: Die Linse kam ohne Probleme raus (nach mehr als 13 Jahren sollte das wohl kein Problem mehr sein) und der Schmerz ließ nach. Ich gab meinem rechten Augen eine kurze Auszeit um sich von dem Schmerz zu erholen und in der Zwischenzeit reinigte ich die Linse.

Nach wenigen Minuten war ich wieder soweit die Linse einzusetzen. Ich platzierte die Linse auf meinen linken Zeigefinger und setzte die Linse wieder ein.

Doch irgendetwas lief schief! Linker Zeigefinger, linker Auge, rechte Linse. Shit! Im linken Auge hatte ich jetzt zwei Linsen und im rechten überhaupt keine mehr! 13 Jahre lang ist mir sowas noch nie passiert!

OK, wo mag wohl die rechte Linse sein? Ich schaute in den Spiegel und sah, dass ich nichts im Spiegel sah. Die rechte Linse musste also auf der linken Linse sitzen.

Der linke Zeigefinger zog mein Auge lang, ein kurzes Klimpern und ich hatte beide Linsen in der Hand: tatsächlich war die rechte auf der linken Linse. Ich trennte die Linsen, reinigte beide Linsen und setzte sie wieder ein - diesmal jede im richtigen Auge.

So eine Blödheit ist mir selten passiert, aber für alles gibt es ein erstes Mal!

Wieder zurück vom Bloggertrefffen

Das erste Bloggertreffen 2007 in Frankfurt ist vorbei.

Wieder war es ein schöner Abend die Leute im realen Leben zu treffen und sich nicht nur im virtuellen Leben auszutauschen.

Nach einigen Pitcher Foster's, Gespräche über Gott und die Welt (OK, zum größten Teil ging es über Musik und Clubs aus der Vergangenheit) und den Sieg von Mailand über Liverpool war es schon kurz vor Mitternacht und die illustre Runde löste sich auf.

Ein Genuss war es auch mit der bayrischen Dame über Fußball zu diskutieren - sie war nicht für Mailand.

Da Blogger eher scheu sind gibt es nur Bilder ohne Gesichter:


  • Bild 1: Vor dem Treffen
  • Bild 2: Kurz vor der Rechnung
  • Bild 3: Nach der Rechnung
  • Bild 4: Auf dem Weg nach Hause

Vor der Tür ist noch kurz der Gedanken aufgekommen so ein Treffen monatlich zu machen. Die Stammkneipe hätten wir schon, jetzt fehlt nur noch eine feste Zeit.

Montag, Mai 21, 2007

Willkommen, Harald

Seit Samstag gehört Harald zu der kleinen elitären Venden-Familie:


Wie kommt man auf Harald? Den Namen hat meine Freundin dem Cube LTD Pro gegeben. Mittlerweile habe ich mich an den Namen Harald gewöhnt.

In den letzten Wochen habe ich nahezu jeden Fahrradhändler in Frankfurt besucht und mehrere Fahrräder versucht, einige Foren befragt und Tipps von Freunden eingeholt, Internettests und MTB-Magazine gelesen. Das Ergebnis dieser Recherchen ist Harald.

Heute hatte ich dann auch die erste größere Ausfahrt mit Harald - wenn man es so nennen kann, es waren gerade mal 17,55 km. Ziel war der Jacobiweiher im Frankfurter Stadtwald. So ein schöner Fleck Erde gerade mal 30 Minuten von der Innenstadt entfernt. Wäre nur nicht dieser Fluglärm.

Am Ziel angekommen musste dann Harald erstmal einige Fotosessions über sich ergehen lassen. Anbei eine kleine Auswahl:


Und wenn man schon am Jacobiweiher ist, sollte man auch die Chance wahr nehmen und dieser schöne Fleck Erde fotografieren:


Weitere Bilder gibt es bei Frankfurter Impressionen (Flickr).

Samstag, Mai 19, 2007

Sport ohne Grenzen

Ich frag mich warum ich die Strapazen auf mich nehme und auch bei schlechten Wetter joggen gehe, wenn es eigentlich reicht mit meiner Freundin ihren Wocheneinkauf zu erledigen.

Ich beschränke mich auf zwei Läden (beides Supermärkte) und die Kleinmarkthalle. Meine Holde kauft Hygienearktikeln nur im Drogeriemarkt, Sprudel in einer Discountkette, Obst auf den Markt und die restlichen Lebensmittel bei einem Supermarkt.

Dieses (Trainings)Programm dauert drei Stunden und ist bestimmt mehrere Kilometer lang...

Donnerstag, Mai 17, 2007

Bloggertreffen in Frankfurt

Am 23.05.07 ist es wieder soweit und ein Bloggertreffen ist geplant.

Man trifft sich um 19,00 Uhr vor der Jusitia am Römer und wandert je nach Wetterlage in die Bar neben dem Dom oder... (wird am Abend dann entschieden).

Mehr Details gibt es bei frankfurtweb.

Mittwoch, Mai 16, 2007

Zwei weg, zwei neu

Gestern war es wieder soweit und ich habe meine Haaren sind weg (Nr. 1). Nein, keine Glatze, aber auf alle Fälle kürzer als vorgestern (und ich hatte mich schon an die Matte gewöhnt).

Auch mein altes Rad ist weg (Nr. 2). Ich habe es meiner Nachbarin verkauft; zum Einkaufspreis. So bin ich halt. Allerdings habe ich noch kein Geld dafür bekommen. Mal schauen wie lange ich auf das Geld warten muss - doch irgendwie habe ich ein Bauchgefühl, dass ich mein Ex-Rad anstatt des Geldes bekomme.

Neu ist meine Zeckenimpfung (Nr. 1). Ja, ich bin ein Presse- und Marketingopfer. Überall liest man von Zecken und die Folgen eines Zeckenbisses - und da ich mich oft am Wochenende im Wald aufhalte, werde ich mich jetzt impfen lassen.

Außerdem ist auch meine erste richtige sportmedizinische Untersuchung neu (Nr. 2). Da ich vor habe im Oktober meinen ersten Halbmarathon und nächstes Jahr im April den Hamburg Marathon zu laufen, lasse ich mich jetzt komplett durchsuchen. Mein damaliger Orthopäde hatte mich von beiden Läufen abgeraten. Doch mittlerweile laufe ich ohne Probleme jeden Tag (der durchschnittliche Wochenpensum sind ca. 45 km. Näheres auf mein Sportblog). Da sollte es an der Zeit sein sich richtig durchchecken zu lassen.

Dienstag, Mai 15, 2007

Raucher

Wir sitzen in einer Nudelbar, nahe dem Kino, und hatten eine Kleinigkeit bestellt:

Am rechten Nachbarstisch sitzen zwei Männer in Anzug und Krawatte und eine Frau - alle drei in meinem Alter. Zur linken Seite sitzt ein Junge, knapp über 20, und seine Freundin. Er trägt eine zerissene Jeans, ein Long-Shirt und darüber ein T-Shirt und albert die ganze Zeit mit seiner Freundin.

Beide Nachbarn haben schon gegessen, sitzen da und quatschen.

Unser Essen kommt, und nun die Frage: Welcher Nachbarstisch fragt ob es uns stört wenn sie rauchen?

Genau, der Typ mit den zerissenen Jeans fragt uns.

Und was sagt uns das? Kleider machen doch keine Leute!

Montag, Mai 14, 2007

Wolkenkratzerfestival 2007

Tja... nun ist auch diese Show vorbei. Viel habe ich leider nicht gesehen.

Tickets für die Hochhäuser haben meine Freunde und ich nicht bekommen - obwohl wir wie die Wilden versucht haben auf den Ticketserver zu kommen. Am Samstag war dann auch noch die Zeit zu knapp um die ganzen Bodenattraktionen zu bewundern und heute war Geschenkekaufen für das Baby von der Schwester meiner Freundin angesagt - ich habe mir auch noch ein paar Laufschuhe gegönnt, warum soll nur das Baby was bekommen?

Es blieb nur noch das heutige Feuerwerk. Heute hatte ich mir auch ganz fest vorgenommen zu warten bis das Feuerwerk auch statt findet und nicht wie gestern nach 45 Minuten aufzubrechen. Und tatsächlich kam das Feuerwerk heute früher. Nicht, wie gestern, mit 60 Minuten Verspätung, heute waren es gerade mal 45 Minuten:

Auf das Bild klicken um dir restlichen Bilder zu sehen

Schön war es, aber nicht spektakulär. Das MUF-Feuerwerk ist um einiges interessanter (auch wenn es letztes Jahr eher erbärmlich war).

Auf das nächste Wolkenkratzerfestival, vielleicht mit ein paar Tickets für einige Frankfurter Hochhäuser und mehr Zeit...

Sonntag, Mai 13, 2007

Eintracht Sieg, Frankfurt Niederlage

...was den Wolkenkratzerfestival entspricht!

Geschlagene 60 Minuten später ging das Feuerwerk erst los. Eine volle Stunde Verspätung! Nach 45 Minuten hatten wir die Schnauze voll und haben unsere Mainbasis aufgegeben um nach Hause zu gehen.

Auf dem Goetheplatz hörten wir dann den ersten Feuerwerklärm, aber zu sehen war nichts. Doch der Feuerwerkslärm war mehr ein Staccato - also, wenn die Show so war, wie sie sich anhörte haben wir nicht viel verpasst.

Doch ein Vorteil hatte diese Staccato-Show: Von der Eschenheimer Anlage haben wir die letzten Minuten der Feuerspiele beobachten können, und ich konnte doch ein paar Aufnahmen machen:


Auf das Bild klicken, um die restlichen Bildern zu bewundern


Morgen bekommt Frankfurt noch eine Chance sich wieder ins gute Licht zu rücken (was eigentlich nicht schwer sein sollte!).

Doch wichtiger als das Feuerwerk: Die Eintracht bleibt in der ersten Liga!!! Das ist cooler als jedes Feuerwerk. Das ist der Lohn der letzten leidenden Wochenenden.

Samstag, Mai 12, 2007

Fotosession

Es sollte ein schöner Morgen werden. Ein Kaffee, ein Stück Kuchen und die Bilder aus Hamburg.

Wir sitzen bei einem großen Kaffeedealer nahe der Börse. Wir nehmen den ersten Schluck Kaffee und essen unser Kuchen auf. Sie sitzt mit angezogenen Beine im Sessel, die Füße auf den Tischgestellt und die Tasse auf den Bauch.

Ich packe mein Powerbook aus um die Bilder von Hamburg zu zeigen und erzähle ihr, dass ich vor habe mir neue Laufschuhe zu kaufen. Sie will mir ihre Schuhe zeigen und zieht den linken Bein an. Eine riesen Welle Kaffee schwabt aus ihrer Tasse auf ihre Hose und auf ihren Beinen.

Ein Schrei ging durch die Räume. Die Bilder waren auf einmal Nebensache. Ein strategischer Rückzug wurde von ihr angeordnet und sofort ausgeführt. Ich hatte nicht mal Zeit mein Kaffee noch fertig zu trinken.

Den ganzen Weg zu ihr nach Hause musste ich lachen - sie fand es nicht so komisch. Warum wohl...

Mittwoch, Mai 09, 2007

Total verpennt

Die letzten Tage kann ich mich nicht auf die Couch legen, ohne dass ich ein paar Minuten später in den Tiefschlaf falle. Egal um wieviel Uhr.

Der Fernseher dient eigentlich nur als Geräuschkulisse. Aber hin und wieder schaue ich gerne "South Park"an. Aber tragischer als die verpassten "South Park"-Folgen ist es, dass ich dann - wenn ich aus irgendein Grund wach werde - im Bett kein Auge mehr zumachen kann.

So liege ich mehrere Stunden (am Montag waren es zwei Stunden) im Bett und versuche mich in den Schlaf zu quälen. Der nächtliche Schlaf ist dementsprechend unruhig und am nächsten Tag bin ich total müde.

Und jetzt gehe ich wieder ins Bett und versuche zu schlafen (nachdem ich wieder auf der Couch eingeschlafen bin) damit ich Morgen früh eine Runde joggen kann.

Gute Nacht...

Samstag, Mai 05, 2007

Mein Hamburg-Trip

Letztes Wochenende war ich mit meiner Freundin in Hamburg - mein erster Trip nach Hamburg.

Sie hatte sich zum diesjährigen Hamburg-Marathon angemeldet und ich habe die Chance genutzt Hamburg zu besuchen. Auch mit den Hinweis von meiner Freundin, dass wir nicht viel Zeit für eine Stadtbesichtigung hätten.

Am Freitag ging es dann nach der Arbeit mit den Flieger nach Hamburg. Am Hamburger Flughafen erwartete uns schon der Bruder von meiner Freundin. 30 Minuten später waren wir dann auch bei ihren Eltern und haben keine Kleinigkeit gegessen. Und ich hatte endlich die Chance Inka näher kennen zu lernen - wirklich hübsch.

Am Samstag ging es dann erst zur Messe, die Startunterlagen für den Marathon abholen und um ein wenig Geld auf der Sportmesse in Umlauf zu bringen (ein neues Laufshirt).


Danach ging es in den Hanse-Viertel: Neue Kleider für mich, und ein Spielzeug für Inka, einkaufen. Mit vollen Taschen machten wir uns Richtung Hafen auf - zu einer Hafenrundfahrt auf einer Barkasse.


Alles passte: Die Sonne schien, ein leichter Wind wehte, riesen Tanker im Hafen, ein paar Yachten und eine kleine Havarie in der Schleuse.

Eine andere Barkasse hatte uns geschnitten und gegen die Schleusenmauer gedrückt. Außer einen lauten Knall und erschreckte Gesichter an Bord war nichts. Die Barkasse hatte nur einen kleinen Kratzer.

Nach der Rundfahrt ging es zu Balzac. Es muss ja nicht immer Starbucks sein. Der Kaffee schmeckte und auch mein erstes Franzbrötchen hat sehr gut geschmeckt. Wer in Hamburg ist und nicht immer Starbucks besuchen will, ist bei Balzac gut aufgehoben. Auf alle Fälle ein Besuch wert.

Am Sonntag war dann der große Tag für meine Freundin: Nach mehreren Jahre Pause wieder ein Marathon. Sie lief und ich hatte die Aufgabe Schuhe, Kleidung, Mineral- und Vitamgels zu ausgemachten Treffpunkte zu schleppen - kurz zusammen gefasst: ich war der Packesel!

Nach knapp 4,5 Stunden war sie wieder im Ziel. Sie hatte sich nur vorgenommen über das Ziel zu kommen, und das hat sie mehr als gut hinbekommen.


Wieder bei ihren Eltern haben wir dann erst Mal richtig den Magen gefüllt, und ein paar Stunden später war es dann wieder Zeit Richtung Flughafen aufzubrechen.

Bilder vom Marathon und Hamburg sind in meinen Flickr-Account zu finden.

Dienstag, Mai 01, 2007

Rund um den Henninger-Turm

...und der Sieger 2007 ist Patrik Sinkewitz:

Der Sieger 150 Meter vor der Zieleinfahrt

Herrliches Wetter, eine super Atmosphäre und schnelle Radfahrer. So stelle ich mir ein Radrennen vor - und alles wurde bestens erfüllt. Auch für mich als Radlaien war es schön neben der Strecke zu stehen, die Profis zu bewundern und die Fans beim jubeln zuzuschauen. Seit drei Jahren ist der 01. Mai und "Rund um den Henninger-Turm" ein Pflichtprogramm für mich.

Mehrere Bildern von mir sind bei Flickr zu finden, und die Ergebnisse auf der offiziellen Seite von "Rund um den Henninger-Turm".

Nach dem Rennen ging es dann in den Ostpark mit ein paar Freunden grillen. Der Rest der Woche kann ruhig kommen. Bald ist ja wieder Wochenende...

Freitag, April 27, 2007

Hamburg - Ich komme

Fast wäre mein Trip nach Hamburg geplatzt!

Am Mittwoch Abend hatte ich ohne Vorwarnung einen leichten Schüttelfrost und eine überempfindliche Haut. Daheim angekommen bin ich gleich in das Badezimmer und habe Fieber gemessen: 38,2 Grad!

"Shit... jetzt habe ich mir eine Grippe eingefangen!", dachte vor mir hin.

Leicht resigniert telefonierte ich mit meiner Freundin und teilte ihr meine Diagnose mit. Nebenbei war ich im Netz unterwegs um einige Infos über Grippe und Fieber zu sammeln. Ergebnis meiner Nachforschung: eine Schwitzkur.

Dick eingepackt -zwei Paar Hosen, ein T-Shirt und einen schweren, tiefsterwinter Pullover und zwei Decken über mir- ging es dann schon um 22,00 Uhr ins Bett. Der Michelin-Mann wäre neidisch gewesen, so rund war ich.
Am nächsten Morgen war mein Bett eine einzige Wasserpfütze, jeder Regenwaldfrosch hätte sich wohl gefühlt.

Der Blick auf den Thermometer zeigte mir, dass ich kein Fieber mehr hatte. Trotz allem bin ich noch zu meiner Ärztin gefahren. Man weiß ja nie, und es ist immer eine Augenweide sie zu sehen - ein besseren Grund gab es kaum.

Meine hübsche Ärztin hat auch nichts gefunden, aber zur Sicherheit gab sie mir noch eine Überweisung mit... Heute geht es mir blendend, der Koffer ist gepackt und der Flieger nach Hamburg startet (hoffentlich) pünktlich!

...Bilder folgen...

Mittwoch, April 25, 2007

Hamburg

Ja.... am Wochenende geht es nach Hamburg.

Mehr, wenn ich ein wenig Zeit finde - die Arbeit lässt kaum noch Zeit zum bloggen, aber Hamburg wird mir keiner mehr nehmen können.

Samstag, April 21, 2007

Wer will sie haben

1998 ist sie zu mir gekommen. Es war immer eine Hassliebe. Trotz allem hat sie sich in diesen neuen Jahren in mein Herz vorgearbeitet und der Hass beschränkte sich nur noch auf wenige Momente, die meistens auch noch von mir verursacht wurden (Radio angelassen, Akku leer).

Doch jetzt wird es Zeit sich zu trennen. Sie muss ran genommen werden, sie liebt es hart, aber ich schaffe es nicht mehr.

Letztes Jahr habe ich ihr noch eine Verjüngungskur verpasst und das Herz überholen lassen. Mittlerweile hat sie mehr Power als je zuvor. Die Schuhe wurden auch angepasst und das Oberteil passt jetzt auch wieder.

Und hier ein paar Bilder der Hübschen:

Mehr Bilder von der Süßen gibt es bei Flickr

Und jetzt mal KLARTEXT. Ich werde mich von meinem Auto trennen. Einige Details:
"Sie" ist ein Alfa Romeo Spider mit einen 2,0 Liter großen Vierzylinder mit zwei Doppelvergaser von Dell'Orto, Baujahr: 1986, Erstzulassung: 01/1987.

Letztes Jahr wurde der Motor überholt und modifiziert (leichtere Nockenwelle, längere Ansaugkanäle, Öl/Wasser-Wärmetauscher usw.), das Fahrwerk überholt und ein neues Stoffverdeck verbaut.

Außerdem sind 15 Zoll-Zenderfelgen mit 205er Breitreifen, ein Zenderfahrwerk, Zenderheck, Chromaußenspiegel, Sportlenkrad und weitere Kleinigkeiten montiert. Dazu gibt es noch einige Originalteile (elektrische Außenspiegel, Lenkrad, Literatur usw.).
Weitere Informationen, sowie den Preis und die Möglichkeit einer Probefahrt können über folgende Email erfragt werden:

(bei der Email handelt es sich um ein Bild!)

Goethe besucht

Vor einigen Tagen - um genauer zu sein am Freitag, den 13. - hatte ich eine Einladung zur Eröffnung der Austellung "Die Entdeckung der Kindheit" im Städel gewonnen. Vor ein paar Tagen war es dann soweit.

Die Eröffnung war gut besucht und nach der Einleitung und Vorstellung machte sich eine ganze Meute los um die Bilder anzuschauen. Wir gingen erst mal an die Bar und genossen zwei Gläser Wein.

Nach dem zweiten Glas ging es dann auch Bilder anschauen. Wirklich schön und interessant und auf alle Fälle ein Besuch wert. Ich bin immer wieder fasziniert wie detailgetreu und scharf damals gemalt wurde. Wenn ich mich an der Leinwand versuche, endet es meistens mit mit ein paar Strichen auf einen einfarbigen Hintergrund - und dieser ist meistens dunkel.

Aber wer einmal im Städel ist, sollte natürlich auch den guten Goethe besuchen:



Es ist immer wieder ein Genuss dieses Bild zu sehen. Meine Begleitung war das erste Mal im Städel und war hin und weg von diesen Bild. Nicht umsonst ist der gute Goehte als Frauenheld bekannt gewesen...

Mittwoch, April 18, 2007

Lebbe geht weiter...

wusste schon der Dragoslav Stepanović - und mit diesen klugen Worten vergessen wir das gestrige Eintracht-Debakel in Nürnberg.

Nach dem 2:0 und noch bevor die zweite Halbzeit angepfiffen wurde machte ich mich vom Public Viewing auf den Jan-Aage-Fjörtoft-Platz wieder Richtung Wohnung auf - nicht nur ich hatte diese Idee.

Egal, nochmals die Überschrift lesen, dann geht es einen schon besser. Der Klassenerhalt ist jetzt oberste Priorität und nächstes Jahr fährt die Eintracht nach Berlin - bestimmt...

Samstag, April 14, 2007

Wer glaubt an den bösen Freitag?

Mich hätten einige Umstände fast dazu gebracht an den Freitag, den 13. zu glauben:
  • Ich stehe um 5,30 Uhr auf um pünktlich bei der Zulassungsstelle zu sein
  • Zwei Straßenbahnen fahren innerhalb von wenigen Sekunden vor meiner Nase weg
  • Ich komme zu spät in der Zulassungsstelle an, mindestens 20 Leute stehen vor mir
  • In der Zulassungsstelle vermisse ich die Doppelkarte von der Versicherung
Erste Gedanke: Freitag der 13. - zweiter Gedanke: ich glaube nicht daran!

Und wenige Stunden später hatte ich dieses Stück Papier in der Hand:


Eine Einladung zur Eröffnung der Austellung "Die Entdeckung der Kinder" am 19. April im Städel.

Mal schauen wer sich bereit erklärt mich zu begleiten...

Mittwoch, April 11, 2007

Auf den Weg zur Arbeit und zurück...

Meine neue Playliste für die Fahrt mit Öffentlichen, zur Arbeit und zurück, in die City und für sonst irgendwo unterwegs:


Und die ganze Musik nur für mich, ganz allein - und nicht über den Handylautsprecher für die restlichen Fahrgäste. Es reicht schon, dass sie für die Fahrkarte zahlen, da sollen die nicht noch gratis Musik bekommen...

Montag, April 09, 2007

Pinguine...

Seit heute weiß ich, dass es auch was schöneres im Fernseher gibt als eine Rammstein-Übertragen auf einen großen Musiksender:
Die Reise der Pinguine
Die Antarktis fasziniert mich schon seit je. Pinguine sind auch niedliche und wirklich interessante Tiere. Und dieser Film vereint beides.

Gerade rege ich mich auf, dass ich letztes Jahr nicht mit meiner Freundin im Kino war - und das wirft sie mir jetzt vor. Nur weil ich gesagt habe, dass ich den Film toll finde, und das aus dem Munde eines Horrorfilmfans.

Wenigstens konnten wir gemeinsam den Film anschauen...

Sonntag, April 08, 2007

Osterstrauß

So anstrengend meine Nachbarinnen auch sein mögen, um so niedlicher sind sie auch. Und seit gestern Abend schmückt ein Osterstrauß unseren gemeinsamen Flur:
Und heute Morgen hatten sich auch noch zwei Osterhasen und ein paar Ostereier dort versammelt - nur dumm, dass diese nicht lange überlebt haben.

Geldmaschine

Gestern war ich kurz vor Ladenschluss noch beim größten Discounter Deutschlands ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Der Gesamtwert belief sich auf gerade mal 3,66 EUR.

An der Kasse angekommen schaute ich was ich an Kleingeld in meinen Taschen hatte. Auf den ersten Blick waren es zwei 2 EUR-Stücke, ein 1 EUR-Stück und ein paar Cents.

Ich reichte der Kassiererin 4,06 EUR. Sie zählt das Geld und fragte mich ob ich nicht noch 60 Cent hätte. Ich schaute nochmals nach und fand doch noch drei 20 Cent-Stücke.

Ich reichte ihr auch diese noch und war am überlegen ob ich ihr auch nicht den einen EUR geben sollte - genau 3,66 EUR und sie könnte mir das 2 EUR-Stück wieder geben.

Mitten in meinen Gedanken gibt sie mir die sechs 1 Cent-Stücke zurück und meinte: "Es stimmt so."
"Wie stimmt so? Ich bekomme 1 EUR zurück. Keine 6 Cent! Ich habe Ihnen 4,66 EUR geben und Sie geben mir nur 6 Cent zurück? Sie müssen sich verrechnet haben."
"Nein, sie haben mir 3,06 EUR gegeben und dann noch die 60 Cent und ich habe Ihnen die 6 Cent zurück gegeben."
"Hören Sie mal, warum sollte ich Ihnen nur 3,06 EUR gegeben haben, und warum fragen Sie mich ob ich nicht noch 60 Cent hätte, und warum geben Sie mir dann 6 Cent zurück?"
"Nein, Sie haben mir nur 3,06 EUR gegeben.", und wurde immer lauter.
"Ich möchte den Geschäftsleiter sprechen!", erwidere ich.
"Der ist irgendwo im Laden", und kassiert die anderen Kunden hinter mir ab.
"Ist mir egal wo er ist, rufen Sie ihn her!"

Der Geschäftsleiter kam, stellte sich neben mir - ohne einen "Guten Abend, wie kann ich Ihnen helfen". Ich erklärte die Situation, die Kassiererin ließ mich nicht mal ausprechen und reicht emir den fehlenden 1 EUR-Stück.

Ich nahm mein EURO und ging raus ohne ihr zu sagen, dass sie mir auch noch 6 Cent zu viel gegeben hatte.

Auf dem Heimweg überlegte ich mir: "Wenn diese dumme Kuh jeden Tag 20 Kunden über den Tisch zieht, hat sie in einer Woche über 100 EUR zusammen und am Ende des Monats über 400 EUR".

Mir ging es wirklich nicht um den einen EURO. Ich war gerade schlecht drauf und ihre Art hat mich höllisch aufgeregt - und irgendwie war ich gerade auf Streit aus...

Sozusagen im richtigen Moment am richtigen Ort.

Freitag, April 06, 2007

Thursday Night Tour

So ein kleiner Beziehungsstreit kann auch was Gutes haben.

Nachdem ich die letzten Tage eher sporadisch mit meiner Freundin gesprochen habe, war ich am Donnerstag mit einer Bekannten unterwegs - einmal um mich auszuquatschen und um auch mal wieder was zu unternehmen.

Die Tour startete um 18,00 Uhr mit einem Äppler in der 'Schönen Aussicht'. Nach dem Äppler ging es dann über den Main nach Sachsenhausen.

Der zweite Halt war im 'Keepers Lounge' auf der Schweizer Straße. Zur Stärkung gab es ein Flammkuchen, und passend dazu ein Rotwein.

Gestärkt ging es dann wieder Richtung Main und weg von der Schweizer Straße zur 'Orion Bar'. Nach einem Mai Tai für mich und einen Chocolate Martini für meine Begleitung wanderten wir nur wenige Meter weiter in die 'Barockbar' um zwei Gläser Weißwein zu genießen.

Mittlerweile war es auch schon nach 1,00 Uhr, wir waren gut drauf, hatten über unsere Beziehungen gesprochen und über was man sonst spricht.

Es fehlte nur noch was: eine Location zum abtanzen. Auto fahren konnte keiner mehr von uns und zu weit weg von unseren Wohnungen wollten wir auch nicht. So fiel die Entscheidung ziemlich leicht: 'Stereobar' im Abtsgässchen.

Irgendwann gegen 4,00 Uhr war dann die Seele aus dem Leib getanzt und die Müdigkeit machte sich langsam aber sicher in den Knochen breit.

Das nächste und letzte Ziel war das eigene Bett (jeder in seinem eigenen Bett!).

Fast.

Ich war gerade dabei meine Kontaktlinsen auszuziehen als es an meiner Tür klopfte: Meine zwei Nachbarinnen. Auch gerade nach Hause gekommen und noch leicht aufgedreht. Anstatt im Bett zu landen ging es noch zu einer Flasche Sekt in die Wohnung meiner Nachbarin.

Um 5,30 Uhr war es dann entgültig aus mit der Energie und ich machte es mir in meinem Bett gemütlich.

Diese Tour war schon lange überfällig...

Sonntag, April 01, 2007

Ich ziehe durch die Gegend. Kein festes Ziel vor Auge. Vielleicht ist der Typ da der Richtige, oder war es der von vorhin? Die Auswahl ist riesig und ich kann mich einfach nicht entscheiden.

Doch wer steht denn da? Er strotzt vor Gesundheit, er hat eine gesunde Farbe und er steht da wie ein Fels in der Brandung. Genau mein Typ, den schnappe ich mir und werde mir eine schöne Zeit mit ihm machen...

So ähnlich muss dieser beschissene Virus gedacht haben als ich ihn mir eingefangen habe. Bis Donnerstag Abend war noch alles im grünen Bereich. Freitag Morgen sah es schon anders aus. Die Stimme war um einiges tiefer, der Hals kratzig und die Nase zu. Kopfschmerzen und ein unbeschreiblichen Druck im Kopf kamen noch dazu. Und das in meinem Urlaub.

Heute ging es mir schon wieder besser. Die Nase ist immer noch zu, aber die Kopfschmerzen sind weg. Doch zur Sicherheit habe ich mir heute nochmals ein Nasenspray und Schmerzmittel bsorgt.

Aber meine Freundin lässt mich trotzdem nicht in ihre Nähe...

Freitag, März 30, 2007

Musikmesse 2007

Durch Zufall habe ich eine Pressekarte für die Musikmesse bekommen und gleich ausgenutzt.

Die Messe war wirklich interessant, auch wenn mich Blas- und Streichinstrumente nicht wirklich vom Hocker reisen. Doch so ein Saxophon ist ein geniales Instrument - vorallem wenn der Spieler es richtig drauf hat (und da waren einige da).

Interessanter waren da schon die Zupfinstrumente. Fender hatte einen riesen Stand und soviele Gitarren auf einen Fleck hatte ich noch nie in meinen Leben gesehen. Ein wenig habe ich es bereut, dass ich nicht Gitarre spielen kann. Wenn bekommt man schon die Chance mehrere Fenders gleichzeitig zu versuchen? Ich habe die Profis ran gelassen und nur zugeschaut:


Aber am besten fühlte ich mich in den Hallen 4 (Prolight & Sound) und 5 aufgehoben.

Unter anderem habe ich bei Apple ein Vortrag über GarageBand angehört - und der gute Mann hat mich überzeugt GarageBand wieder auf meinen Powerbook zu installieren.


Auch die ganzen DJ-Hardware waren ein Genuss für das Auge. Ein Turntable schöner als das andere. Ein Mischpult gigantischer als der nächste.


Die Liveperformance an eingen Ständen waren ein Genuss und haben einen richtig gefesselt.


Es war nett die Musikmesse zu besuchen. Doch als Nichtmusiker brauche ich die Messe nächstes Jahr nicht mehr besuchen - außer ich komme wieder durch Zufall an eine Karte.

Alle meine Bilder von der Musikmesse kann man sich bei Flickr anschauen.

Donnerstag, März 29, 2007

Der Knopf ist zurück

Bevor Fragen aufgeworfen werden ob ich die knopflose Hose meiner Mutter zugeschickt habe, möchte ich die Antwort liefern:
Den Knopf habe ich ganz alleine wieder dran genäht - ohne Hilfe meiner Mutter (immerhin über 300 km entfernt), meiner Freundin (sie will mir sogar ihre knopflosen Klamotten mittlerweile andrehen!) oder aus dem Internt.
Und als Beweis gibt es dieses kleine Bild:


In feinster Handarbeit - mit Nadel und Faden - wurde der Knopf nach wenigen Minuten wieder an seinen alten Platz angebracht.

Gerne nehme ich auch Anfragen von anderen knopflosen Blogger entgegen. Gegen einen Unkostenbeitrag nähe ich jeden Knopf wieder fest... und natürlich ist das nur Spaß, nicht dass jemand noch auf krumme Ideen kommt!

Montag, März 26, 2007

Verpennt

Verpennen kann ich so gut wie nie, es gibt nur eine Regel: Vor 10,00 Uhr muss ich im Büro sein.

Trotz allem gibt es Tage da will man früh ins Büro da es viel zu tun gibt.

So ein Tag war heute. Ich wollte um 7,00 Uhr im Büro sein. Deswegen habe ich auf das Joggen verzichten (was ich schon die letzten zwei Wochen auch wegen der Arbeit gemacht habe) und wollte um 5,30 Uhr aufstehen. Kurz vor 5,30 Uhr (auf meine Wecker) ruft mich meine Freundin an: "Wolltest Du nicht schon Richtung Büro sein?"
"Warum? Ist doch noch nicht mal 5,30 Uhr!"
"Es ist schon 6,30 Uhr! Hast du etwa vergessen dein Wecker zu stellen?"

Shit! Alle Uhren hatte ich auf die Sommerzeit umgestellt, nur die zwei wichtigsten, mein Handy und mein Wecker, hatte ich falsch gestellt. Das Handy muss ich ausversehen von "am" auf "pm" gestellt haben. Mein Wecker hatte ich komplett vergessen.

Schnell unter die Dusche und 45 Minuten verspätet war ich dann auch im Büro.

Und im Büro reisse ich mir auch noch den Hosenknopf ab!

Das war definitiv nicht mein Tag!

Sonntag, März 25, 2007

Eintracht Frankfurt

...damit lässt sich ein Sieg bestimmt besser feiern (und auch eine Niederlage besser verkraften):

Gesehen im Bären-Treff, An der Hauptwache 11.

Warum schreibe ich das überhaupt, steht ja schon alles da. Und schmecken tun die auch noch.

Also, bis zum nächsten Heimsieg Jungs!

Mittwoch, März 21, 2007

Geiler Service!

Fast jeder beschwert sich über die RMV. Auch ich ab und zu. Das letzte Mal heute Morgen als die Straßenbahnlinie 14 mal wieder überpünktlich los gefahren ist - d.h. sie war zwei Minuten zu früh. Genau die zwei Minuten die ich benötige um die Straße zu überqueren und für den Weg zur Haltestelle!

Trotz allem ist die Homepage der RMV richtig toll!

Heute Abend habe ich mir Fahrpläne (Hin- und Rückfahrt Affentorplatz <=> Eschenheimer Tor) für meinen LG Shine runter geladen und installiert. Und wow, ich bin mehr als überrascht! Der Fahrplan ist dynamisch erstellt, d.h. der Fahrplan orientiert sich an der aktuellen Uhrzeit und zeigt die nächste Verbindung an. Auch sehr übersichtlich gemacht und sogar Alternativverbindungen (U-Bahn) wird angezeigt.

Wäre noch die Straßenbahn 14 pünktlich -und nicht zu früh- wäre es ein wirklich geiler Service!

Motivation und der Nullpunkt...

sind bei mir seit letzter Woche identisch.

Vor ein paar Tagen bin ich früh aufgestanden um joggen zu gehen. Jetzt stehe ich früh auf um ins Büro zu gehen - und dadurch komme ich nicht zum joggen.

Als Folge bin ich kurz vor dem sportlichen Nullpunkt.

Wenigstens habe ich nächste Woche drei Tage frei, und werde mich auf der Musikmesse aufhalten. Außerdem - sofern sich mein Freund Zeit findet - werde ich nach Essen zur Techno Claissca fahren.

Dienstag, März 20, 2007

Mein neues Spielzeug

Seit ein paar Tagen habe ich ein neues Telefon - als Zugabe für die Vertragsverlängerung:

Der erste Anblick:

Der Inhalt:

Details:


Was der LG Shine noch alles kann interessiert mich kaum. Das wichtigste ist gut aussehen. Und dies kann der Shine verdammt gut! Und nebenbei hat man immer ein Spiegel dabei, denn wenn der Display ausgeht, schaut man in einen Spiegel.

Zugfahrt

Bei der Platzreservierung scheine ich immer Pech zu haben.

Entweder mein Platz ist besetzt und kaum einer gibt den Platz frei: "Da steht ggf. freigeben, ich sehe nicht 'reserviert' da stehen."
"Werden Sie auch nicht sehen, da Sie -wie es da steht- gegebenfalls frei geben müssen. Hier ist meine Reservierung!" (Dialog auf der Rückfahrt von Stuttgart nach Frankfurt).

Nach ein paar Minuten und weiteren Worte macht der Mann, Typ Dauerstudent mit selbstgestrickten Pullover und Ziegenbart endlich Platz. Keine zwei Minuten später fragt mich ein Mädchen, Anfang 20, ob der Platz neben mir frei ist. Ich sage ja um sie weitere zwei Minuten später wieder zu verlieren.

Ein Mann mit Sonnenbrille (am Sonntag war keine Sonne!), drei Mal so breit wie ich und für mein Geschmack unangenehm (wird auch an seine Art sich zu artikulieren gelegt haben) dieses Mädchen zu verjagen. Powerbook auspacken und ein wenig arbeiten konnte ich vergessen.

Keine zehn Minuten später schläft er ein und fängt an zu schnarchen. Was für eine perfekte Fahrt, aber mein iPod hat ein Teil der Schnarchattacken rausfiltern können...

Freitag, März 16, 2007

Wochenende

Morgens, nach dem joggen ins Büro. Abends, wenn die Sonne schon untergangen ist und die Stadt sich anfängt zu beruhigen wieder nach Hause...

So war es die letzte Woche bei mir. Selten unter 12 Stunden am Stück vor einer Präsentation gesessen und nebenbei nur von Äpfel, Müsliriegeln und Wasser ernährt. Morgens dann noch kurz Sport gemacht.

Doch heute ist vorbei! Das Wochenende lasse ich mich im 'Hotel Mama' verwöhnen...

Sonntag, März 11, 2007

Balsam für die Seele

Sowas tut ab und zu wirklich gut:
"Der Venden ist schon ein sportlicher Typ. Und wenn er noch seine Ernährung umstellen würde, wäre er bestimmt noch knackiger."

Erzählte eine Freundin meiner Freundin ihr vor ein paar Tagen, und sie mir heute morgen.

Samstag, März 10, 2007

Dumm Gelaufen...

Freunde die wir schon lange nicht mehr gesehen haben melden sich vor wenigen Stunden bei uns:
"Ciao Venden... Wir landen heute Abend in FFM und übernachten. Wenn ihr noch nichts vor habt, können wir doch gemeinsam essen? Ist ja schon eine halbe Ewigkeit her..."
"Ja, das wäre super. Nur ein kleines Problem: Ich habe noch Karten für das heutige 'Nelly Furtado'-Konzert. Wenn ich jemanden finde, der sie nimmt, treffen wir uns."

Und ein paar Anrufe später hatte ich die Karten los.

Goodbye Nelly, Welcome Friends

Dienstag, März 06, 2007

Alkohol und die Folgen...

Ich muss immer noch schmunzeln:

Isabella verschlief den Ladenschluss - mehr als 8 Stunden auf Toilette eingesperrt
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Viel Spaß beim lesen. Und vorsicht auf Toiletten bei stärkeren Alkoholgenuss :)

Paranoia?

Auf den Monatskarten gibt es immer mehrere Nummern.

Beim joggen bin ich irgendwie mit meinen Gedanken bei diesen Nummern gelandet. Ich habe mich gefragt ob es nicht möglich wäre anhand dieser Nummern den Käufer herauszufinden. Zum Beispiel:
Die Monatskarte mit Nummer 123664878 wurde mit der Kreditkarte X gekauft. Das Portemonai wird mit der Monatskarte gestohlen und ist weg. Der Dieb versucht ein paar Stunden später wieder eine andere Person zu bestehlen. Dummerweise ist dieser ein Polizist und nimmt ihn fest. Beim durchsuchen des Diebs finden die Polizisten die Monatskarte. Die Polizei setzt sich mit der Bahn/RMV in Verbindung und machen dank der Nummer auf der Monatskarte und durch die Kreditkarte den Besitzer aus.
Utopisch? Bestimmt nicht. Verstoß gegen den Datenschutzgesetz? In diesem Fall wäre es mir egal, da ich vor der Polizei nichts zu verbergen hätte. Also auch kein Paranoia.

Solche Gedanken morgens, um 6,30 Uhr, beim joggen...

Mittwoch, Februar 28, 2007

Tanja

Ich fahre mit der U-Bahn Richtung Südbahnhof nach Hause. Ich schaue aus dem Fenster und denke an nichts. Ich blicke einfach nur in die Leere.

Die U-Bahn hält am Willy-Brandt-Platz. Mein Blick schweift auf den anderen Bahnsteig und beobachtet die wartende Leute. Wie ein Blitz fährt es durch mich durch: "Da steht Tanja!".

Tanja habe ich seit unserem letzten gemeinsamen Museumsbesuch nicht mehr gesehen. Ein paar Emails wurden die darauf folgenden Wochen hin und her verschickt. Das ist mittlerweile vier Jahr her.

Ich schaue genauer hin. Sie ist blond, schlank, trägt Jeans, ein zu weiten Pullolver und in der rechten Hand die Jacke. Aber es ist nicht Tanja.

Die U-Bahn fährt wieder los und ich stelle mir vor was passiert wäre wenn ich damals Tanja geküsst hätte - damals habe ich sie einfach gehen lassen...

Dienstag, Februar 27, 2007

Dreitagebart

Schon lange hatten wir uns nicht mehr so gefetzt wie heute Morgen:
"Warum rasierst du dich nicht?"
"Keine Lust und Zeit! Wenn ich mich rasiere nehme ich die spätere Bahn."
"Du weißt doch, dass ich ein Dreitagebart nicht mag! Das kratzt und tut weh. Warum bist du nicht früher aufgestanden?"
"Was soll das? Ich bin heute im Büro und nicht bei dir. Es kann dir also egal sein, ob ich rasiert bin oder nicht!"
Nach zwei weiteren Minuten war die Streiterei zu Ende und ich bin unrasiert und sie schmollend ins Büro.
Und um das Ganze noch abzurunden habe ich auf den Weg ins Büro ein Silikonkissen von meinem Kopfhörer verloren. Der Tag fängt wirklich gut an...

Montag, Februar 26, 2007

Unglücksrabe...

Eine gute Freundin von mir scheint das Unglück gepachtet zu haben.

Sie gibt sehr gerne Geld aus, deswegen hat sie neben dem Hauptjob auch noch einige Nebenjobs. Diese werden mehr schlecht als recht erledigt.

Entweder vertippt sie sich oder gibt zu viel Geld raus. Diese Differenz muss sie aus der eigenen Tasche zahlen. Ein anderen Job hat sie flitzen lassen weil sie als Promoterin in einer Fußgänger stehen musste und sie keine Lust hatte von Bekannten und Freunden erkannt zu werden. Nur zwei kleine Beispiele.

Sollte sie dann mal ein wenig Geld auf der Seite geschafft haben, hat sie Pech.

So wie gestern Abend. Sie war auf den Weg nach Hause. In der linken Hand das Handy am Ohr, in der rechten das Lenkrad und die Augen auf das Nachbarsauto gerichtet. Dieser blinkt schon seit einer Weile und will auf ihre Spur. Und so übersah sie den bremsenden Vordermann und fuhr auf diesen auf. Schaden 1,300 EUR.

Oder wie vor ein paar Monaten wo sie auch wieder mit dem Telefon am Ohr das Auto links an der Ampel übersah und den Außenspiegel abfuhr.

Das waren nur ein paar kleine Geschichten aus ihrem Leben. So könnte man stundenlang weiter machen...

Ich bin der Meinung, dass sie das Pech nicht gepachtet hat. Sie fordert es nur immer wieder heraus. Nicht umsonst darf man beim Auto fahren nicht telefonieren und sollte sich auf der Arbeit ein wenig konzentrieren und nicht mit den Gästen Blödsinn machen.

Samstag, Februar 24, 2007

Singleleben...

...vermisse ich (immer) am Wochenende.

Als Single war ich Freitags unterwegs und habe den Samstag im Bett verbracht. Samstag Abends bin ich dann wieder um die Häuser gezogen und Sonntags habe ich mich erholt. Abends nochmals mit Freunden ein Kaffee trinken gewesen, und die neue Woche konnte starten.

Jetzt ruft die Freundin an. Will sich treffen, dann wieder nicht. Lange im Bett bleiben gibt es nicht mehr und ein Kaffee mit Freunden geht nur noch mit Absprache.

Ein wenig vermisse ich die gute alte Singlezeit...

Montag, Februar 19, 2007

Von 0 auf 100 in Drei...

...Etappen.

Angefangen hat meine schlechte Laune schon heute Morgen, und heute Abend war die schlechte Laune auf den Höhepunkt!

Nach der Arbeit ging es zum großen Discounter mit dem A im Namen um mir tiefgefrorene Früchte für mein Frühstück zu holen. OK, morgen soll die Lieferung erfolgen.

Danach ging es zum Apotheker des Vertrauens meine Vitamkapseln holen. Wenigstens waren diese vorrätig. Aber beim Zahlen das nächste Problem: Das Handterminal hat keine Verbindung zur Basisstation. Unglaublich. Mein Unglück mit der Kartenzahlung lässt nicht nach, dachte ich mir. Bargeld war glücklicherweise noch vorhanden, so konnte ich die Vitamkapseln trotztdem mitnehmen.

Der nächste Halt war beim Supermarkt um die Ecke - Kleinigkeiten wie Joghurt, Brot, Käse und Gemüse fehlten. An der Kasse zückte ich die Kreditkarte und reichte sie der Kassiererin. Erster Versuch, zweiter Versuch, dritter und vierter Versuch. "Die Karte geht nicht", zickte die Kassiererin mich an. Ich zicke zurück: "Wie, geht nicht?", "Weiß ich doch nicht...", antwortete sie genervt. Noch genervter als die Kassiererin zahlte ich mit meinem letzten Bargeld, packte mein Zeug und machte mich wütent Richtung Heimweg.

Vor Wut hätte ich schreien können!

Aber mein kleiner roter Freund hat mich wieder runter gebracht, und seit Samstag macht er es von seinem neuen Transportplatz aus:


Das tolle dabei ist, dass ich den iPod nicht mehr aus dem Rucksack holen muss wenn ich ein Lied wechseln will bzw. lauter oder leiser machen will. Die Steuerung erfolgt über eine Fernbedienung am rechten Schultergurt...

Sonntag, Februar 18, 2007

Zum Haare raufen...

Den halben Abend habe ich damit verbracht den Win-Computer von meiner Freundin zu überzeugen mit dem Wlan-Router wieder Kontakt aufzunehmen. Mehr Schlecht als Recht.

Dummerweise hat sie auch noch den kompletten Softwarepaket vom großen, rosa T auf ihren Rechner laufen. Und damit gleich zwei Probleme: Rosa T und Windows.

Alle meine Versuche mit Hilfe von Windows ein neues Netzwerk zu erstellen wurde mit der Aussage vereitelt, dass eine andere Software auf den Rechner installiert ist (also die vom rosa T) und ich diese benutzen soll. Bei weiteren Fragen und Problemen sollte ich bei Microsoft vorbei schauen. Nur dumm, dass man nicht auf das Internet zugreifen konnte.

Es war zum Haare raufen. Nur gut, dass meine Frisörin gestern noch zu mir meinte, dass ich keine Glatze mehr bekommen werde: "Eine Glatze bekommst du nicht mehr, sonst hättest du es schon vor Jahren bemerkt. Ein wenig Haare wirst du noch verlieren, mehr nicht.". Ich liebe sie für diese Aussage. Dann werde ich wohl noch genug Haare für ein paar Win-Sessions haben.

Nur gut, dass ich ein Apple habe...

Donnerstag, Februar 15, 2007

Ein fast perfekter Valentinstag

Ja, meine Freundin steht auf Kitsch und Romantik. So waren für den gestrigen Tag Blumen ein Muss! Am Morgen wollte ich keine Blumen ins Büro mitnehmen. Die Gefahr war zu groß dumme Sprüche zu hören und vielleicht wäre eine Kollegin auf falsche Gedanken gekommen und hätte sich den Blumenstrauß unter den Nagel gerissen. Es blieb also nichts anderes übrig als nach der Arbeit ein Strauß zu besorgen.
Null von vier Punkten waren damit erledigt.

Am Mittag noch schnell ein Tisch reserviert, und da ich keine Zeit hatte noch auf die Bank zu gehen und Geld abzuheben, musste es ein Lokal mit Kreditkartenakzeptanz sein. "Ja, um 19,00 Uhr haben wir noch ein Tisch frei. Für zwei Personen. Richtig? Ein Valentinsessen?", fragte mich die nette Dame am am anderen Ende der Leitung. "Sie haben es erraten", antwortete ich.
Eins von vier Punkten waren damit erledigt.

19,00 Uhr war die Zielvorgabe. Das heißt: Frankfurt West bis zur Hauptwache sind inkl. Weg vom Büro zum Westbahnhof ca. 30 Minuten. Blumen mussten noch her, noch weitere 20 Minuten. Blumen abgeben und zum Lokal weiter zehn Minuten. Puffer für Verspätungen oder sonstiges Null. Die Kalkulation ergab, dass ich spätestens 18,00 Uhr das Büro verlassen musste - was auch klappte.
Zwei von vier Punkten waren damit erledigt.

Wie geplant war ich um 18,30 Uhr aus der Hauptwache raus. Erster Blumenladen: "Tut mir leid, wir haben nur noch die paar Blumen übrig.", weiter zum zweiten Laden und fündig geworden: Ein Strauß Tulpen.
Drei von vier Punkten waren damit erledigt.

Und weiter ging es. Erst nach Hause die Blumen abgeben. Dann zum Essen. Sie bestellte ein Salat mit Lachsfilet und ich ein Salat mit Straußenfilet. Beides sehr lecker. Als Nachspeise gab es für mich ein Käsekuchen mit Feigen und Espressosirup und meine Freundin hatte einen Schokokuchen. Dann war es auch schon Zeit zu zahlen. Die Rechnung kam, ich holte die Kreditkarte raus. Nach ca. 15 Minuten kam die Kellnerin mit unzähligen Belegen zurück: "Es tut mir leid, ich habe es sieben Mal versucht, aber unser Terminal ist kaputt! EC-Karte geht auch nicht" - Toll, und ich habe kein Bargeld dabei. Meine Freundin musste mich aus der präkeren Situation erlösen und für uns zahlen.

Ergebnis: Drei von vier Punkten erfüllt und ein fast perfekter Valentinstag...

Sonntag, Februar 11, 2007

Verrückte Unterwegs...

Ich wache auf und höre es draußen plätschern. Ich drehe mich auf die andere Seite und will weiter schlafen, aber eine unsichtbare Macht zwingt mich dazu aufzustehen. Mehr in meinen Sportblog...

Freitag, Februar 09, 2007

Nachbarschaftshilfe...

Seit einigen Tagen gibt es ein neuen Nachbar im Nachbarshaus. Dieser scheint taub zu sein. Dementsprechend laut (wirklich sehr laut) ist sein Fernseher. Ich brauch auf meinen Fernseher nur noch die Bilder laufen lassen, für den Ton sorgt mein Nachbar.

Andere Nachbarn haben schon gegen die Wand geklopft - ohne Erfolg. Auch meine Flyeraktion an der Tür (da Briefkasten nicht zugänglich sind) zeigte keine Reaktion.

Heute Abend war es dann doch zu viel! Ich sitze auf der Couch, auf einmal ertönt der Fernseher vom Nachbarn. Eine radikale Gegenmaßnahme musste gestartet werden, geplant hatte ich sie schon lange:

Aus dem Regal die neue DVD von Rammstein (Völkerball) geholt und die Anlage damit gefüttert, Verstärker eingeschalten, Lautsprecher (inkl. Subwoofer vier Stück) Richtung Wand gedreht und Lautstärke bis zum Anschlag aufgedreht! Fünf Minuten lang Rammstein gespielt.

Seit diesem Zeitpunkt herrscht Stille! Warum muss man mich zu solchen harten Maßnahmen zwingen? Ich habe es mit dem Flyer wirklich auf die nette Tour versucht...

Hitze & Enge

Vielleicht sollte ich wie MakeHeadlines den verantwortlichen der RMV ein Brief schicken.

Jedes Jahr in der kalten Jahreszeit gibt es das gleiche Problem mit der S-Bahn:

Ich trage Handschuhe, ein Schal um den Hals und meine Winterjacke. Wie üblich muss ich schneller laufen weil ich zu spät dran bin. Ich steige in die S-Bahn ein und schon fange ich an zu schwitzen - die Heizung in der S-Bahn ist auf volle Pulle gestellt. Mit diesen Hitzeproblem scheine ich nicht alleine zu sein. Auch andere Fahrgäste mussten ihre Jacken ausziehen.

Auf der Rückfahrt war die Hitze das kleinere Problem. Dafür war, obwohl Messe ist, ein kompletter Wagen gesperrt. Ein Zettel an den Türen klärte auf: "Probleme mit den Türen". Alle Türen aufeinmal?

Weiter so, RMV, die Fahrgäste machen immer (noch) ein glückliches Gesicht - vorsicht Ironie...

Mittwoch, Februar 07, 2007

Zugänge

Zwei neue Links sind bei Venden's World dazu gekommen:

  1. zBlog in 'My Blogroll' und
  2. Stonetours bei den 'Recommendable Links'
Schön, wieder ein wenig frischen Wind bei Venden's World. Neue Texte und Reisetipps. Viel Spaß beim stöbern...

Motivation am Morgen

Heute morgen hat mich mein iPod Nano stark enttäuscht.

Beim Laufen stelle ich immer die Shufflefunktion ein und lasse mich überraschen. Doch heute lief die ganze Zeit nur langsame Musik. Für 5,30 Uhr morgens definitiv zu langsam. So habe ich die meiste Zeit damit verbracht die Forward-Taste zu drücken. Um nicht mehr solche Probleme zu haben, habe ich mir heute Abend in iTunes eine Jogging-Playlist erstellt. Eigentlich hatte ich vor ca. eine Stunde Musik zusammenzustellen - Ziel knapp verfehlt: zwei volle Stunden:


Und wer neugierig ist, wieviel ich laufe und wann, darf gerne bei Venden's Sportblog vorbeischauen

Montag, Februar 05, 2007

Die verflixte 14!

Ich war mit einer guten Freundin in Bornheim unterwegs, und den besten Weg von der 'Oberen Bergerstraße' nach Sachsenhausen zu kommen ist die Straßenbahn Nr. 14. Vorteil der 14 ist auch noch, dass sie fast vor meiner Haustür hält.

Nur dumm, dass ich ca. 50 Meter von der Haltestelle weg bin als diese Richtung Sachsenhausen los fährt. Zwei Alternativen stehen zur Wahl:
  1. Auf die nächste SB 14 warten, d. h. 20 Minuten in der Kälte stehen oder
  2. Die SB 12 nehmen und am Börneplatz aussteigen und 10 Minuten in der Kälte laufen oder hoffen, dass der 36er Bus kommt.
Ich entscheide mich für Alternative Zwei.

Um die 14 Minuten Fahrtzeit (lt. Plan) zu überbrücken hole ich mein Buch raus, Musik läuft schon, und schon kann die Fahrt los gehen.

Börneplatz fest im Kopf und mein Buch fest in der Hand verpenne ich die Haltestelle - realisiere erst nachdem ich die Haltestelle Dom/Römer verpasst habe, dass ich schon längst hätte aussteigen sollen.

Eine weitere Alternative ist gefragt und auch gleich gefunden: Willy-Brandt-Platz aussteigen und die U-Bahn (1,2 oder 3) Richtung Südbahnhof nehmen - was diesmal auch perfekt funktionierte.

Am Südbahnhof, wie fast gedacht, war natürlich keine Straßenbahn verfügbar; zehn Minuten Fußmarsch war angesagt.

Moral der Geschichte: Entscheide dich immer für die erste Alternative!

Sonntag, Februar 04, 2007

Freitag! Frei Tag?

Nicht wirklich!

Erst lässt mich der Techniker im Stich. "Er war schon bei Ihnen und hat niemand vorgefunden!", sagte mir sein Kollege am Telefon. "Bestimmt nicht! Ich bin seit 8 Uhr hier und warte. Bis jetzt hat keiner geklingelt", erwiderte ich. "Hier, seine Handynummer. Rufen Sie bitte an...". Ein Anruf und zwei Stunden später als geplant stand er vor meiner Tür. Damit hat sich meine Abfahrt Richtung Bodensee um zwei Stunden verschoben.

Am Südbahnhof fährt mir die U-Bahn vor der Nase weg, damit verpasse ich die Anschluss -U-Bahn Richtung Hauptbahnhof. Um 16,45 Uhr stehe ich vor den Tickeautomat im Hauptbahnhof. Vor mir ein Mann mit viel Zeit. Um 16,50 Uhr fährt der IC nach Stuttgart los, ohne mich an Bord. Die nächste Verbindung ist erst um 18,20 Uhr.

Also habe ich noch 90 Minuten Zeit was zu essen. Ich war schon lange nicht mehr beim großen "M". Ein fataler Fehler. Die ganze Fahrt Richtung Bodensee ist meinen Magen in Bewegung. Glücklicherweise blieb es nur bei ungefährlichen Bewegungen.

Endlich im Zug setzte sich eine hübsche blonde Frau neben mir. Nur dumm, dass sie nicht reserviert hatte. So musste sie einen Typen weichen und ich konnte ungestört Musik hören. Im ICE von Stuttgart nach Singen habe ich mir die Zeit mit V For Vendetta tot geschlagen. Netter Film, und eine noch nettere Natalie Portman.

Um 22,00 Uhr war ich dann endlich am Ziel. Samstag ausgeschlafen, Abends mit meiner Familie essen gewesen. Sonntag wieder Richtung Frankfurt. Ein paar Idiotenk, kurz vor Stuttgart, ein paar Idioten auf den Gleisen. Fünfzehn Minuten Verspätung, aber Anschlusszug bekommen.

Und der freie Freitag war nicht wirklich frei...